Call for Paper: 4th Conference of the International Bridges Group in Regensburg (25.–26.08.2018)


Prof. Dr. Gerrit J. Schenk ist Mit-Organisator der vierten Konferenz der International Bridges Group im August 2018 in Regensburg. Die Konferenz findet in Kooperation mit der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung, dem Lehrstuhl für Europäische Geschichte der Universität Regensburg und dem Öffnet externen Link in neuem FensterGraduierten Kolleg KRITIS der TU Darmstadt statt. Der Fokus liegt auf der Regensburger Stadtgeschichte sowie der steinernen Brücke der Stadt (12./ 13. Jahrhundert).

Auf der interdisziplinären Tagung sollen u.a. folgende Themen diskutiert werden:

  • Konstruktion und Erhaltung von Brücken
  • Entwicklung und Wachstum mittelalterlicher Städte mit steinernen Brücken
  • Ikonographie der Statuen auf Brücken
  • Praktische und symbolische Funktionen steinerner Brücken
  • Brücken als kulturelles Erbe


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Abstracts (500 Wörter) werden erbeten bis zum 28. Februar 2018 an: jana.gajdosova22@gmail.com

Dr. Thomas Labbé erhält den Prix Augustin Thierry der Stadt Paris / Dr. Thomas Labbé reçoit le Prix Augustin Thierry de la Ville de Paris


Wir, das Fachgebiet Mittelalterliche Geschichte, freuen uns sehr, dass unser ehemaliger Humboldt-Stipendiat (2013-2015), Dr. Thomas Labbé, für sein Werk  Les catastrophes naturelles au Moyen Âge ausgezeichnet wird. Er erhält den Prix Augustin Thierry der Stadt Paris. Die Preisverleihung findet am 6. Dezember 2017 statt. Herzliche Glückwunsche!

L’équipe de l’institut d’histoire du Moyen Âge se réjouit que son ancien Humboldt Research Fellow (2013-2015), Dr. Thomas Labbé, aura l’honneur d’être primé pour son œuvre Les catastrophes naturelles au Moyen Âge. Il reçoit le prix Augustin Thierry de la ville de Paris. La remise du prix aura lieu le 6 décembre 2017. Félicitations !

Neuerscheinung: Historical Disaster Experiences, hg. v. Gerrit J. Schenk


G.J. Schenk (Ed.): Historical Disaster Experiences. Towards a Comparative and Transcultural History of Disasters Across Asia and Europe (Transcultural Research – Heidelberg Studies on Asia and Europe in a Global Context), Heidelberg 2017.

  •  Presents the first study on historical disaster experiences across Europe, the Near East and Asia in pre-industrial societies
  •  Focuses on long-term processes for dealing with natural disasters and on cultural learning
  •  Offers transcultural perspectives on historical disaster research

Historical disaster research is still a young field. This book discusses the experiences different cultures, from Europe across the Near East to Asia, have of natural disasters. It focuses on the pre-industrial era and on the question of similarities, differences and transcultural dynamics in the cultural handling of natural disasters. Which long- lasting cultural patterns of perception, interpretation and handling of disasters can be determined? Have specific types of disasters changed the affected societies? What have people learned from disasters and what not? What adaptation and coping strategies existed? Which natural, societal and economic parameters play a part? The book not only reveals the historical depth of present practices, but also reveals possible comparisons that show globalization processes, entanglements and exchanges of ideas and practices in pre-modern times.

Ausstellung "Geheimnis - Herrschaft - Wissen. Forscherdrang hessischer Landgrafen"


In diesem Jahr feierte die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt ihr 450-jähriges Bestehen. Als das Haus Hessen sich 1567 in die Linien Hessen-Kassel und Hessen-Darmstadt teilte, brachte Landgraf Georg I. seine Büchersammlung 1567 von Kassel mit nach Darmstadt. Auf ihr aufbauend entwickelte sich eine bedeutende Bibliothek.

In diesem Kontext widmeten sich die Kuratoren, zu denen Björn Gebert, M.A. (ULB Darmstadt), die Professoren Gerrit J. Schenk und Volkhard Huth aus dem Fachgebiet Mittelalter des Instituts für Geschichte an der TU Darmstadt sowie Prof. Burkhard Kümmerer von der Arbeitsgruppe Didaktik des Fachbereichs Mathematik gehören, dem Forscherdrang hessischer Landgrafen in der Frühen Neuzeit. Überwiegend anhand von Handschriften und Drucken der Universitäts- und Landesbibliothek aus astrologischen/ astronomischen und medizinischen Werken wird deutlich, wofür sich die Landgrafen interessierten. Besonders in den Blick nahm die Ausstellung den Landgrafen Philipp III. von Hessen-Butzbach (+ 1643), der beispielsweise mit Johannes Kepler in Austausch stand.

Die Ausstellung war zu sehen von 18.07.2017 bis 22.10.2017

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fenster hier.

Den verschriftlichten Eröffnungsvortrag "Geheimnis - Herrschaft - Wissen. Theoretisches und praktisches Wissen in der frühneuzeitlichen Hofkultur am Beispiel von Beständen der Darmstädter Universitäts- und Landesbiblibliothek" von Prof. Gerrit J. Schenk vom 17. Juli 2017 können Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier nachlesen.

Darmstädter Studierende kochen nach einem über 600 Jahre alten Rezept


Mittelalterliche Kochbücher sind schwer zu lesen: Die Sprache ist anders, Begriffe sind unbekannt. Noch schwieriger ist es allerdings, daraus klare Anweisungen zur Zubereitung der Gerichte zu erhalten, denn Mengen- und Zeitangaben fehlen völlig. Im Rahmen der von Stephan Ebert geleiteten Übung „Essen und Trinken im Mittelalter" haben drei Studenten im Sommersemester 2017 ein Menü zusammengestellt, das Einblicke in die mittelalterliche Kochkunst bietet. Jonas Gigerich, Rainer Hofmann und Philipp Ries wagten den Selbstversuch und komponierten aus mittelalterlichen Rezepten ein Menü zum Nachkochen (angepasst an die Bedürfnisse des 21. Jahrhunderts)! Dabei interpretierten sie die Rezepte mithilfe von zeitgenössischen Texten (z.B. Kräutern aus dem Capitulare de villis, um 800) und wissenschaftlicher Literatur.

Das Menü zum Nachkochen können Sie Leitet Herunterladen der Datei einhier herunterladen.
Im Rahmen der Übung wurde das Menü auf einer Exkursion zum Kloster Lorsch unter mittelalterlichen Bedingungen nachgekocht. Einen wissenschaftlichen Bericht hierzu finden Sie Öffnet externen Link in neuem Fensterhier.

Lehrveranstaltungen des Fachgebietes


Aktuelles zum Lehrangebot finden Sie unter "Studium":  Opens internal link in current windowhier.

Das Oberseminar „Neues aus dem Mittelalter“

Im Oberseminar/ Colloquium besteht Gelegenheit, laufende Abschlussarbeiten vorzustellen. Es wird vermittelt, wie Forschungsarbeiten angelegt, aufgebaut, durchgeführt und ihre Ergebnisse präsentiert und wissenschaftlich diskutiert werden. Ein weiteres Ziel besteht in der Einübung diskursiver Kompetenzen (Moderation von Diskussionen) und der Erfassung und Fixierung wesentlicher Forschungsergebnisse. Damit wird zugleich auf die Examensphase vorbereitet und die Examensphase begleitet. Ein Termin ist (bei Bedarf) zur Vorstellung der Usancen bei schriftlichen und mündlichen Abschlussarbeiten und -prüfungen (Staatsexamen, Bachelor, Magister), den Modulen „Quellenrecherche“ (Master Geschichte) und dem „Begleiteten Selbststudium Vormoderne“ sowie zur Beratung in konkreten Prüfungsfragen eingeplant.

Außerdem sollen aktuelle Probleme der Mittelalterforschung (auch durch Gäste) vorgestellt und die in der Abteilung Mittelalter laufenden Forschungen diskutiert werden. Ferner können epochenübergreifend Forschungsschwerpunkte des Instituts für Geschichte vorgestellt und (auch mit Gästen) diskutiert werden, siehe Semesterplan (Aushang, Webseite).

Das aktuelle Programm Leitet Herunterladen der Datei einhier
Vergangene Veranstaltungen im Archiv Opens internal link in current windowhier

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