Fachgebiet Neuere Geschichte mit Schwerpunkt Stadt- und Umweltgeschichte


Die Forschung und Lehre am Fachgebiet Neuere Geschichte umfasst das gesamte 16.-20. Jahrhundert. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Stadt- und Umweltgeschichte.

Die Erforschung historischer Mensch-Natur Beziehungen steht in unserer Arbeit nicht im Gegensatz zur Erforschung städtischer Geschichte. Vielmehr verstehen wir die beiden Schwerpunkte des Fachgebiets als zwei sich ergänzende und wechselseitig beeinflussende Forschungsfelder. Mit unseren Forschungsprojekten decken wir zahlreiche Themen aus diesem Spektrum ab: zur Geschichte urbaner Infrastrukturen, wie der Elektrizitäts- und Wasserversorgung, zur Planung von Städten und deren nachhaltiger Entwicklung und zur Repräsentation und "Materialität" von Stadt und Natur. Die Arbeit an den Projekten des Fachgebiets erfolgt nicht nur in regem Austausch mit Kolleginnen und Kollegen anderer Universitäten weltweit, sondern auch gemeinsam mit Forscherinnen und Forschern anderer Disziplinen. Da wir Wert auf eine forschungsnahe Lehre legen, orientieren wir uns auch bei der Gestaltung unserer Lehrveranstaltungen an den aktuellen Themen und Fragen der Stadt- und Umweltgeschichte.

 

Aktuelles


Am 16./17.05.2019 veranstaltet das Fachgebiet Neuere Geschichte gemeinsam mit der Forschungsstelle für Zeitgeschichte in Hamburg den Workshop "Anders Wohnen. Großsiedlungen und die Konstruktion von Differenz seit den 1970er Jahren".
Programm des Workshops

Die DFG hat im Februar 2019 einen Antrag von Sebastian Haumann auf Förderung eines Wissenschaftlichen Netzwerks zum Thema „Stoffgeschichte“ bewilligt. Finanziert werden in den nächsten drei Jahren insgesamt sechs Arbeitstreffen und Tagungen sowie die Publikation eines Handbuchs zur Stoffgeschichte, das voraussichtlich 2022 erscheinen wird. Nähere Informationen in Kürze.

Die 2016 am Fachgebiet verfasste Dissertationsschrift von Pierre Böhm ist erschienen:
Böhm, Pierre: Residential Segregation as Part of Imperial Policies. A Transnational Analysis for the Case of Windhoek, Zürich 2018.

Auf dem 52. Deutschen Historikertag war Sebastian Haumann mit einer Sektion „‚Materialität‘. Konzepte und Erkenntnispotenzial jenseits der Geschichte der materiellen Kultur“ vertreten.

Am 16.2.2017 ist Dr. Sebastian Haumann am Fachbereich Gesellschafts- und Geschichtswissenschaften der TU Darmstadt mit der Arbeit „Die Materialität der Industrialisierung. Kalkstein als 'kritischer' Rohstoff der Eisen- und Stahlindustrie, 1840-1930“ habilitiert worden.

Neuerscheinungen

Dieter Schott, Die Heimatfront halten! Die schwierigen Aufgaben der Städte im Weltkrieg, in: MSG 1/2018, S. 84-107.

Dieter Schott, Europäische Metropolen um 1900: Bewältigung des Wachstums, in: Stefan Sander-Faes/ Clemens Zimmermann (Hg.) Weltstädte, Metropolen, Megastädte. Dynamiken von Stadt und Raum von der Antike bis zur Gegenwart, Ostfildern 2018, S. 203-219. 

Dieter Schott, Livability and Environmental Sustainability: From Smoky to Livable Cities, in: The Routledge Handbook of Planning History, ed. by Carola Hein, New York/ London 2018, S. 417-427.

Sebastian Haumann, Towards a Historical Understanding of Critical Raw Materials. Suggestions from a History of Technology Perspective, in: GAiA 27 (2018), S. 373-378. (onlineversion)

Sebastian Haumann, Partizipation als Konsens. Die „68er“-Bewegung und der Paradigmenwechsel in der Stadtplanung, in: sub\urban 6 (2018), H. 2/3, S. 189-196. (onlineversion)

Sebastian Haumann, "Kritische Rohstoffe“, in: Jens Ivo Engels (Hg.): Was heißt Kritikalität? Zu einem Schlüsselbegriff der Debatte um Kritische Infrastrukturen, Bielefeld 2018, S. 97-122.

Sebastian Haumann, Der transatlantische Paradigmenwechsel in der Stadtplanung. Zur westeuropäischen Rezeption von Jane Jacobs’ The Death and Life of Great American Cities in den 1960er- und 1970er-Jahren, in: Themenportal Europäische Geschichte, 2018, www.europa.clio-online.de/essay/id/artikel-4554.

Dieter Schott, Infrastrukturnetze und soziale Ungleichheit: Die historische Perspektive, in: MSG 2/2017 S. 66-78.

Dieter Schott, Kleine Geschichte der europäischen Stadt, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 27.11.2017, S. 11-18.

Dieter Schott, TH/TU Darmstadt und die Stadt Darmstadt. Von der Koexistenz zur Kooperation, in: Christof Dipper/ Manfred Efinger/ Isabel Schmidt/ Dieter Schott (Hrsg.): Epochenschwelle in der Wissenschaft. Beiträge zu 140 Jahren TH/TU Darmstadt, Darmstadt 2017, S. 376-388.

Dieter Schott, Christof Dipper, Manfred Efinger und Isabel Schmidt (Hgg.): Epochenschwelle in der Wissenschaft. Beiträge zu 140 Jahren TH/TU Darmstadt, Darmstadt 2017.

Dieter Schott, Jens Ivo Engels, Nina Janich und Jochen Monstadt (Hgg.): Nachhaltige Stadtentwicklung. Infrastukturen, Akteure, Diskurse , Frankfurt a. M. 2017.

Dieter Schott, Martin Knoll und Uwe Lübken (Hgg.): Rivers lost – Rivers regained. Rethinking City-River Relationships, Pittsburgh 2017. Öffnet externen Link in neuem FensterRezension in Journal of Urban Technology

Dieter Schott, Martin Baumeister und Bruno Bonomo (Hgg.): Cities Contested. Urban Politics, Heritage, and Social Movements in Italy and West Germany in the 1970s, Frankfurt am Main 2017.

Sebastian Haumann und Nora Thorade (Hgg.): Rohstoffräume / Sites of Resource Extraction (=Jahrbuch für Wirtschaftsgeschichte 57/1), 2016.
zum Themenheft

Christoph Bernhardt: Im Spiegel des Wassers. Eine transnationale Umweltgeschichte des Oberrheins (1800-2000), Köln 2016.
mehr zum Buch

Fachgebiet Neuere Geschichte mit Schwerpunkt Stadt- und Umweltgeschichte
Institut für Geschichte, TU Darmstadt
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