Prof. Dr. Jens Ivo Engels


ZUR PERSON:

Jens Ivo Engels ist seit April 2008 Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der Technischen Universität Darmstadt (zum Lebenslauf). Er ist zudem der geschäftsführende Herausgeber der Zeitschrift "Neue Politische Literatur".

Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören die Geschichte der politischen Korruption, technischer Infrastrukturen, der Umwelt sowie politischer und sozialer Bewegungen.

Seit Oktober 2016 ist Prof. Engels Sprecher des Graduiertenkollegs "Kritische Infrastrukturen: Konstruktion, Funktionskrisen und Schutz in Städten".

Mehr dazu auf www.kritis.tu-darmstadt.de

 

AKTUELLE INFORMATIONEN

Ausschreibung von zwei Promotionsstellen
Das von der DFG und ANR finanzierte dritte Verbundprojekt „Historie der Transparenz. Sichtbarmachung von Politik in Deutschland und Frankreich 1890-1990“ einer deutsch-französischen Forschergruppe um Jens Ivo Engels schreibt zum 1. Juni 2018 zwei Stellen als Wissenschaftlicher/Wissenschaftliche Mitarbeiter/in zur Promotion aus.
Zur Ausschreibung

Neues Forschungsprojekt bewilligt
Von 2018 bis 2021 finanzieren DFG und ANR das dritte Verbundprojekt einer deutsch-französischen Forschergruppe um Jens Ivo Engels. Zu den wichtigsten Partnern gehören Frédéric Monier (Avignon) und Olivier Dard (Paris/ Sorbonne).
HISTRANS: Historie der Transparenz. Sichtbarmachung von Politik in Deutschland und Frankreich 1890-1990/ Histoire de la Transparence. La politique rendue visible : Allemagne et France, 1890-1990

Transparenz ist heute ein politischer Wert, der für Demokratie, Teilhabe und Verantwortlichkeit steht. Dabei geraten meist zwei Dinge in Vergessenheit: Transparenzforderungen sind weder ganz neu noch überzeitlich, sondern sie haben eine Geschichte und sind kontextgebunden. Außerdem haben sie in der Regel ambivalente Wirkungen. Da es noch so gut wie keine historischen Studien zur Geschichte von Transparenz gibt, setzen wir zunächst an der politischen Geschichte an. Transparenz ist nur scheinbar die Eigenschaft eines politischen Systems. In Wirklichkeit schlägt sie sich hauptsächlich in politischen Forderungen nach Transparenz nieder – insbesondere nach Zugang zu Informationen und Materialien, die das Politische ‚lesbar‘ machen sollen. Die Gruppe widmet sich der Geschichte von Transparenzforderungen im Bereich der Politik in Deutschland und Frankreich. Empirisch steht im Fokus erstens die lange Geschichte Parlamentarischer Untersuchungsausschüsse zwischen ca. 1890 und 1970, zweitens zwei Skandale aus dem Bereich der Parteienfinanzierung (Flick-Skandal 1981-1985  und Affäre Urba 1989-1993). Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt: Wann wurde Transparenz eine effektive politische Forderung? Welche Maßnahmen wurden vorgeschlagen? Wer waren die zentralen Akteure? Welche Kontexte sind zu beachten? Wirkungen: Führte die Transparenzforderung zu mehr oder weniger belastbarem Wissen über politische Prozesse? Stärkte oder reduzierte sie Vertrauen in politische Prozesse?

Presseecho:

Jens Ivo Engels eröffnet Korruptionstagung in Barcelona mit Key Note: La Vanguardia berichtet.

Neuerscheinung:
Engels, Jens Ivo/Fahrmeir, Andreas/Mattina, Cesare/Monier, Frédéric (Hrsg.): Stadt – Macht – Korruption (Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung 20), Stuttgart: Steiner 2017.

Titelinformation

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ankündigung

Engels, Jens Ivo/Nordmann, Alfred (Hrsg.): Was heißt Kritikalität?
Zu einem Schlüsselbegriff der Debatte um Kritische Infrastrukturen, Bielefeld: transcript 2018 [erscheint voraussichtlich im Juli 2018].

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Kontakt


Prof. Dr. Jens Ivo Engels
Institut für Geschichte
Technische Universität Darmstadt
Telefon: 06151/16-57311
Email: engels(at)pg.tu-darmstadt.de

Besucheranschrift:
Landwehrstraße 50a
64293 Darmstadt
Raum S4 23/305
Postanschrift:
Dolivostraße 15
64293 Darmstadt

Sekretariat:
Giuseppina Amenta
Raum S4 23/306
Telefon: 06151/16-57312
Email: sekr-nng(at)pg.tu-darmstadt.de

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