Prof. em. Dr. Hans-Christoph Schröder


Lebenslauf

1933 in Rathenow bei Berlin geboren
1966 Promotion bei Theodor Schieder an der Universität zu Köln
1973 C4-Professor für Neuere Geschichte an der Technischen Hochschule Darmstadt
1998 Emeritierung
2019 in Darmstadt gestorben

Forschungsschwerpunkte

Geschichte Englands
Verfassungs- und Ideengeschichte
Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika
Politischer Radikalismus
Westeuropäische Revolutionen
Imperialismus
Deutsche Arbeiterbewegung

Publikationen in Auswahl

Monographien

  • Englische Geschichte, 7. Auflage, München 2017.
  • George Orwell. Eine intellektuelle Biographie, München 1988.
  • Die Revolutionen Englands im 17. Jahrhundert, Frankfurt am Main 1986.
  • Die amerikanische Revolution. Eine Einführung, München 1982.
  • Gustav Noske und die Kolonialpolitik des Deutschen Kaiserreichs, Berlin 1979.
  • Imperialismus und antidemokratisches Denken. Alfred Milners Kritik am politischen System Englands, Wiesbaden 1978.
  • Sozialismus und Imperialismus. Die Auseinandersetzung der deutschen Sozialdemokratie mit dem Imperialismusproblem und der "Weltpolitik" vor 1914, 2. Auflage, Bonn 1975 (= Schriftenreihe des Forschungsinstituts der Friedrich-Ebert-Stiftung 62).
  • Sozialistische Imperialismusdeutung. Studien zu ihrer Geschichte, Göttingen 1973.

Herausgeberschaft

  • Aspekte der Französischen Revolution, hg. von Hans-Christoph Schröder und Hans-Dieter Metzger, Darmstadt 1992 (= TUD Schriftenreihe Wissenschaft und Technik, Band 55).

Aufsätze

  • Ungleiche Gentlemen. Adel und Bürgertum im England des 19. Jahrhunderts, in: Dimensionen der Moderne. Festschrift für Christof Dipper, hg. von Ute Schneider und Lutz Raphael unter Mitarbeit von Sonja Hillerich, Frankfurt u. a. 2008, S. 605-666.
  • Lektürespuren. Anthony Trollopes Barchester Towers und Theodor Fontanes Der Stechlin, in: Fontane-Blätter 83, 2007, S. 38-52.
  • Die historische Bedeutung des Puritanismus, in: Hochschule - Geschichte - Stadt. Festschrift für Helmut Böhme, hg. von Georg G. Iggers, Dieter Schott, Hanns H. Seidler und Michael Toyka-Seid, Darmstadt 2004, S. 93-119.
  • Ancient Constitution. Vom Nutzen und Nachteil der ungeschriebenen Verfassung Englands, in: Integration durch Verfassung, hg. von Hans Vorländer, Wiesbaden 2002, S. 137-212.
  • Oliver Cromwell - das Werkzeug Gottes, in: Virtuosen der Macht. Herrschaft und Charisma von Perikles bis Mao, hg. von Wilfried Nippel, München 2000, S. 101-120.
  • Radikalismus und Revolutionskritik. Edmund Burkes Brief an einen Edlen Lord, in: Ein solches Jahrhundert vergißt sich nicht, München 2000, S. 195-203.
  • Die Revolution, die nicht stattfand. Großbritannien im Jahr 1848, in: Politische Deutungskulturen, hg. von Othmar Haberl und Tobias Korenke, Baden-Baden 1999, S. 463-477.
  • Georg III. (1760-1820), in: Englische Könige und Königinnen. Von Heinrich VII. bis Elisabeth II., hg. von Peter Wende, München 1998, S. 220-241.
  • Max Weber und der Puritanismus, in: Geschichte und Gesellschaft 21, 1995, S. 459-478.
  • Gouverneur John Winthrop und die Great Migration. Die Auswanderung nach Neuengland als Flucht vor der Moderne, in: Entdeckungen und frühe Kolonisation, hg. von Christof Dipper und Martin Vogt, Darmstadt 1993 (= TUD Schriftenreihe Wissenschaft und Technik, Band 63), S. 297-343.
  • Rankes "Englische Geschichte" und die Whighistoriographie seiner Zeit, in: Frühe Neuzeit - Frühe Moderne? Forschungen zur Vielschichtigkeit von Übergangsprozessen, hg. von Rudolf Vierhaus, Göttingen 1992 (= Veröffentlichungen des Max-Planck-Instituts für Geschichte 104), S. 27-47.
  • Die unvollendete Revolution. Das sozialradikale Programm Winstanleys und Babeufs im Kontext revolutionärer Entwicklung, in: Aspekte der Französischen Revolution, hg. von Hans-Christoph Schröder und Hans-Dieter Metzger, Darmstadt 1992, S. 161-189.
  • Der englische Adel, in: Der Adel an der Schwelle des bürgerlichen Zeitalters 1780-1860, hg. von Armgard von Reden-Dohna und Ralph Melville, Stuttgart 1988 (= Veröffentlichungen des Instituts für Europäische Geschichte Mainz, Beiheft 10), S. 21-88.
  • Der Pope's Day in Boston und die Verfassungsfeier in Phila­delphia, in: Das Fest. Eine Kulturge­schichte von der Antike bis zur Gegenwart, hg. von Uwe Schultz, München 1988, S. 244-257.
  • Geschichte, Wahrheit und Sprache bei George Orwell, in: Der Aquädukt, 1763-1988. Ein Almanach aus dem Verlag C.H. Beck, München 1988, S. 484-493.
  • Die deutsche Arbeiterbewegung im Ersten Weltkrieg, in: Deutschland und der Erste Weltkrieg, hg. von Helmut Böhme und Fritz Kallenberg, Darmstadt 1987, S. 253-274.
  • Alexis de Tocqueville. Ein Aristokrat als Analytiker der demokratischen Gesellschaft, in: Geschichte und politisches Handeln. Studien zum europäischen Denken der Neuzeit, hg. von Peter Alter, Wolfgang J. Mommsen und Thomas Nipperdey, Stuttgart 1985, S. 164-185.
  • Die politische Stabilisierung Englands im 18. Jahrhundert, in: Schulbuchverbesserung durch in­ternationale Schulbuchforschung? Probleme der Vermittlung zwischen Schulbuchkritik und Geschichtsbuch am Beispiel englischer Geschichte, hg. von Hanna Schissler, Braunschweig 1985, S. 35-87. 
  • Die Levellers und das Problem der Republik in der Englischen Revolution, in: Geschichte und Gesellschaft 10, 1984, S. 461-497.
  • Countryposition und Levellerprogramm. Zur Kontinuität politischen Denkens im frühneuzeitlichen England, in: Mentalitäten und Lebensverhältnisse. Beispiele aus der Sozialgeschichte der Neuzeit. Rudolf Vierhaus zum 60. Geburtstag, hg. von Mitarbeitern und Schülern, Göttingen 1982, S. 121-142.
  • Der englische "Sonderweg" im 17. und 18. Jahrhundert, in: Englische und deutsche Geschichte in den Schulbüchern beider Länder. Wahrnehmungsmuster und Urteilsstrukturen in Darstellungen zur neueren Geschichte, hg. von Karl-Ernst Jeismann und Hanna Schissler, Braunschweig 1982 (= Studien zur Internationalen Schulbuchforschung 33), S. 27-35.
  • Die Grundrechtsproblematik in der englischen und amerikanischen Revolution. Zur Libertät des angelsächsischen Radikalismus, in: Grund- und Freiheitsrechte im Wandel von Gesellschaft und Geschichte. Beiträge zur Geschichte der Grund- und Freiheitsrechte vom Ausgang des Mittelalters bis zur Revolution von 1848, hg. von Günter Birtsch, Göttingen 1981 (= Veröffentlichungen zur Geschichte der Grund- und Freiheitsrechte 1), S. 75-95.
  • Eduard Bernstein als Historiker der Englischen Revolution, in: Geschichte und Gesellschaft 7, 1981, S. 219-254.
  • Fritz Sternbergs Imperialismustheorie, in: Fritz Sternberg - Für die Zukunft des Sozialismus, hg. von Helga Grebing, Köln 1981, S. 38-75.
  • Eduard Bernsteins Stellung zum Imperialismus vor dem Ersten Weltkrieg, in: Bern­stein und der Demokratische Sozialismus, , hg. von Horst Heimann und Thomas Meyer, Bonn 1978, S. 166-212. 
  • Die neuere englische Geschichte im Lichte einiger Modernisierungstheoreme, in: Studien zum Beginn der modernen Welt, hg. von Reinhart Koselleck, Stuttgart 1977 (= Industrielle Welt 20), S. 30-65.
  • Die amerikanische und die englische Revolution in vergleichender Perspektive, in: 200 Jahre amerikanische Revolution und moderne Revolutionsforschung, hg. von Hans-Ulrich Wehler, Göttingen 1976, S. 9-37.
  • Das Eigentumsproblem in den Auseinandersetzungen um die Verfassung von Massachusetts, 1775-1785, in: Eigentum und Verfassung. Zur Eigentumsdiskussion im 18. Jahrhundert, hg. von Rudolf Vierhaus, Göttingen 1972, S. 11-67.
  • Hobsons Imperialismustheorie, in: Imperialismus, hg. von Hans-Ulrich Wehler, Köln 1970, S. 104-122.
  • Aspekte historischer Rückständigkeit im ursprünglichen Mar­xismus, in: Poli­tische Ideologien und nationalstaatliche Ordnung. Fest­schrift für Theodor Schieder, hg. von Kurt Kluxen und Wolfgang J. Mommsen, München 1968, S. 199-218.

Neuere Geschichte
Institut für Geschichte
TU Darmstadt

 

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