Instituts-Chronik


03.10.1868 Die Technische Schule, welche aus der Höheren Gewerbschule entstanden ist, wird zur Großherzoglichen Polytechnischen Schule erhoben. Deshalb wird im gleichen Jahr Otto Roquette, Literaturhistoriker und Schriftsteller, an die Polytechnische Schule berufen. Roquette hatte die erste ordentliche Professur für deutsche Sprache, Literatur und Geschichte inne. Er lehnt die hessische Dienstuniform als für Hochschullehrer unwürdig ab und war damit erfolgreich.

10.10.1877 wird aus der Polytechnischen Schule die Großherzoglich Hessische Technische Hochschule Darmstadt.

1887 vereinbaren sämtliche deutschen Bundestaaten, dass die Ausbildung an den Technischen Hochschulen Aachen, Charlottenburg (Berlin), Braunschweig, Darmstadt, Dresden, Hannover, Karlsruhe, Stuttgart und München gleichwertig ist.

1896 folgt auf den zuvor emeritierten Roquette Dr. Otto Harnack, welcher ebenfalls Literaturhistoriker ist. Er hält Vorlesungen zu historischen Themen und etabliert unter anderem ein historisches Kolloquium. 1905 folgt er dem Ruf an die TH Stuttgart.

25.11.1899 Auf Vorstoß von Kaiser Wilhelm II. wird der TH Darmstadt wie allen anderen deutschen Technischen Hochschulen das Recht verliehen, den Grad eines Diplom-Ingenieurs zu erteilen, Diplomingenieure zum Doktor-Ingenieur zu promovieren und die Würde eines Doktor-Ingenieurs ehrenhalber zu verleihen.

1905 wird Dr. Arnold Berger zum ordentlichen Professor für Geschichte und Literaturgeschichte berufen und tritt die Nachfolge Harnacks an. Berger gilt als Lutherspezalist, genießt auch unter Historikern ein hohes Ansehen und ist als Wissenschaftler bekannt und anerkannt. 1910 erhält er den Titel Großherzoglicher Geheimer Hofrat und wird im Oktober 1914 zum Rektor der TH Darmstadt gewählt.

Während des Ersten Weltkrieges verliert die TH Darmstadt 10 Mitglieder des Lehrkörpers und 249 Studenten.

1919 erhält der Frankfurter PD Wilhelm Schüssler einen Lehrauftrag über „Neuere Staatskunde und Politik“. 1922 wird Schüssler nach Rostock berufen; man begegnet ihm aber nach dem Zweiten Weltkrieg wieder an der TH.

1919-1945 liest der Frankfurter Patentanwalt Carl Weihe Technikgeschichte per Lehrauftrag, allerdings nicht in der (später so genannten) Abteilung Kultur- und Staatswissenschaften, sondern im Maschinenbau.

1922 übernimmt PD Wolfgang Windelband den Lehrauftrag von Schüssler, bis Windelband 1925 nach Königsberg berufen wird. Im selben Jahr kommt PD Karl Fritzler mit einem Lehrauftrag für russische Sprache an die TH, liest aber auch über russische Geschichte. Er bleibt, bis er 1939 wegen der neuen Reichshabilitationsordnung die Venia legendi verliert. Es ist nicht auszuschließen, dass das auf Betreiben des Rektorats geschieht.

1923/24 wird die Abteilung Kultur- und Staatswissenschaften, entsprechend der Bedeutung dieser Fächer für die Gesamtausbildung der Studierenden, gegründet.

WS 1926/27 Der in Frankfurt lehrende Schmoller-Schüler Prof. Georg Küntzel erhält einen Lehrauftrag für Geschichte. Er liest hier wie dort bis zum WS 1944/45. Im selben Semester beschließt der Senat die Einführung von Talaren als Amtstracht für Professoren, um mit den Universitäten gleichzuziehen.

1930 Im Sommer wird die Weltmeisterschaft der Studenten auf dem 1928 fertiggestellten Öffnet externen Link in neuem FensterHochschulsportplatz ausgetragen.

1932 beschließt die hessische Landesregierung die Streichung von Bergers Lehrstuhl wegen Sparmaßnahmen. Berger wird 1933 emeritiert, liest aber noch bis zum WS 1935/36 zur „Deutschen Geschichte im 19. Jahrhundert“.

1933-1935 verlieren ca. 28 Prozent der Professoren, 6,5 Prozent der Privatdozenten und 4 Prozent der Assistenten aus rassischen, politischen oder anderen Gründen ihre Stelle an der TH Darmstadt. Ein Historiker ist nicht unter ihnen.

01.05.1933 Der nationalsozialistische hessische Staatspräsident Prof. Ferdinand Werner überreicht den im Hof des (Alten) Hauptgebäudes im Karree angetretenen Studenten das neue deutsche Studentenrecht, das u.a. den Arierparagraph enthält.

20.10.1933 Die TH Darmstadt erhält eine neue, reichseinheitliche, nach dem Führerprinzip geregelte Verfassung.

11.09.1944 Der alliierte Luftangriff auf Darmstadt trifft auch die nahe dem Stadtzentrum gelegene TH schwer. Der Lehrbetrieb ist entsprechend eingeschränkt, aber eingeschriebene Studenten gibt es an der fast ganz in der Kriegsforschung aktiven TH ohnedies kaum noch.

01.07.1946 Die TH Darmstadt wird wiedereröffnet und die Entnazifizierung setzt ein. Die Abteilungsleiter heißen nun Dekane, die Abteilungen Fakultäten.

Zum WS 1949/50 wird der als Nichtösterreicher aus Graz vertriebene und in Frankfurt lebende Mediävist Prof. Walther Kienast beauftragt, Vorlesungen zur Neueren Geschichte zu halten. Er bleibt bis 1953, als er in Frankfurt ein Extraordinariat erhält.

1953 wird deshalb eine Dozentur für Öffnet internen Link im aktuellen FensterNeuere Geschichte eingerichtet.

1955 wird die Dozentur mit Prof. Hellmuth Rößler besetzt, der wenig später (aufgrund von Art. 131 GG) ein persönliches Ordinariat erhält. Rößler war bis 1945 außerordentlicher Professor in Innsbruck, lebte danach in München und Erlangen, wo er 1950 eine außerplanmäßige Professur erhält. „Seine Belastung aus dem Dritten Reich war unübersehbar“ (v. Aretin). Rößler ist von seinem Freund Schüssler, der an der Bergstraße lebt und zur TH Darmstadt über gute Kontakte verfügt, ins Gespräch gebracht worden

November 1958 Der Hessische Landtag beschließt die Übertragung der technischen Richtungen der Berufsschul-, Berufsfachschul-, und Fachschullehrerausbildung (auch Gewerbelehrerausbildung genannt) an die TH Darmstadt. Die angehenden Lehrer  sollen auch zeitgeschichtliche Veranstaltungen besuchen, damit sie sich der Fehlentwicklung der Technik im Nationalsozialismus bewusst würden. Hierfür ist an der Fakultät Kultur und Staatswissenschaften (KuS) ein Extraordinariat für Zeitgeschichte vorgesehen. Die Initiative für die Gewerbelehrerausbildung geht auf Eugen Kogon zurück, der seit 1951 einen Lehrstuhl für Politische Wissenschaften in der Fakultät KuS inne hat.

1959 wird Prof. Wilhelm Schüssler, bis 1945 Ordinarius in Berlin, danach im kirchlichen Dienst (wo nach eigenen Regeln entnazifiziert wird) in Westfalen, von der Fakultät Kultur und Staatswissenschaften außerordentlich emeritiert (aufgrund von Art. 131 GG). Das erlaubt ihm die Abhaltung von Vorlesungen an der TH Darmstadt; er macht davon bis zu seinem Tode 1965 Gebrauch.

1962 Das immer noch unbesetzte Extraordinariat Zeitgeschichte wird zum Ordinariat erhoben.

1963 Im November wird Prof. Karl Otmar Frh. v. Aretin auf das Öffnet internen Link im aktuellen FensterZeitgeschichtliche Ordinat berufen. Er folgt diesem Ruf im April 1964.

Im WS 1963/64 beginnt die Gewerbelehrerausbildung an der TH Darmstadt. Geschichte ist nun nicht mehr nur Bildungs-, sondern auch Studienfach.

1965 die Redaktion der Öffnet externen Link in neuem FensterNeue Politische Literatur (NPL) kommt auf Betreiben von Eugen Kogon im Verein mit K. O. v. Aretin an die TH. Geleitet wird sie von Dr. Erwin Viefhaus.

1965/66 können die Arbeiten am Darmstädter Schloss soweit beendet werden, dass von der Fakultät für Kultur- und Staatswissenschaften die neuen Räumlichkeiten im Prinz-Christian-Bau, Weißer Saalbau, Herrenbau und Kaisersaalbau bezogen werden können.

1968 wird von Aretin neben seiner Darmstädter Professur Direktor am Öffnet externen Link in neuem Fenster Institut für Europäische Geschichte Mainz, Abt. Universalgeschichte.

27.06.1968 In den Ausführungsbestimmungen der Fakultät Kultur- und Staatswissenschaften zur Allgemeinen Promotionsordnung der TH Darmstadt von 1960 wird der Dr. phil. eingeführt.

21.07.1969 Der Senat beschließt, Geschichte auch für die Gymnasiallehrerausbildung zu öffnen. Diese Erweiterung bedarf aber auch der Lehre in Alter und Mittelalterliche Geschichte, die zunächst mit Lehraufträgen abgedeckt wird.

1969 kommt PD Helmut Böhme als Nachfolger für den 1968 plötzlich verstorbenen Rößler an die TH. 1969/70 wird er zum letzten Dekan der Fakultät für Kultur- und Staatswissenschaften gewählt. Böhme macht sich stark für die Schaffung der Professuren für Alte und Mittlere Geschichte.

12.05.1970 Das Hessische Hochschulgesetz (HHG) und das Hessische Universitätsgesetz (HUG) treten in Kraft. Als Folge spalten sich die Fakultäten in Fachbereiche auf. Die Fakultät für Kultur- und Staatswissenschaften wird in die Fachbereiche 1, 2 und 3 aufgeteilt. Das neu gebildete Institut für Geschichte wird der dem Öffnet internen Link im aktuellen FensterFachbereich 2 (Gesellschaft- und Geschichtswissenschaften) zugeordnet. Dietrich Bruckner wird im selben Jahr aus Hamburg als Studienrat im Hochschuldienst geholt und übt diese Tätigkeit bis 2001 aus.

1971 werden die Extraordinariate für Alte und Mittelalterliche Geschichte eingerichtet. Bereits vor der Berufung von Klaus Bringmann auf die Professur für Alte Geschichte 1972 wird das Fach seit 1970 von Helmut Castritius im Rahmen von Lehraufträgen unterrichtet. Die Mittelalterliche Geschichte wird von Öffnet externen Link in neuem FensterPD Peter Moraw aus Heidelberg vertreten.

17.02.1971 Helmut Böhme wird im zweiten Wahlgang durch den Konvent zum ersten Öffnet externen Link in neuem FensterPräsidenten der TH gewählt.

1972 werden PD Klaus Bringmann auf die Professur der Öffnet internen Link im aktuellen Fenster Alten Geschichte und PD Lothar Graf zu Dohna auf die Öffnet internen Link im aktuellen FensterMittelalterliche Professur berufen. Gemäß dem HHG werden die Mitarbeiter Dr. Erwin Viefhaus und Akad. Oberrat Dr. Fritz Kallenberg zu Professoren (Zeitgeschichte) ernannt.

1972 übernimmt Dr. Günter Hollenberg die Redaktion der NPL.

1972 Einrichtung einer Dozentur für Technikgeschichte, besetzt mit Dr. Ulrich Troitzsch von der Uni Bochum. Die Dozentur wird 1973 in eine Öffnet internen Link im aktuellen FensterProfessur für Technikgeschichte umgewandelt. Troitzsch bleibt bis 1975.

1973 Dr. Hans Christoph Schröder wird als Nachfolger Böhmes zum Professor für Neuere Geschichte berufen. Zuvor hatte er schon nach Böhmes Wahl zum Präsidenten der TH die Vertretung der Professur übernommen.

1973 PD Michael Stürmer, der sich 1971 am Institut als erster Historiker habilitiert hat, erhält den Ruf auf eine Professur für Neueste Geschichte an der Universität Erlangen.

Im WS 1974/75 erstmals mehr als Öffnet externen Link in neuem Fenster10.000 Studierende an der TH Darmstadt.

18.12.1975 Das Hochschulrahmengesetz (HRG) tritt in Kraft, Dr. Martin Vogt erhält wegen der starken Nachfrage in Zeitgeschichte eine bis 1982 befristet Dozentur für Neuere Geschichte.

1976 wird, nach langwierigem Berufungsprozess, Prof. Dr. Akos Pauliniy auf die Professur für Technikgeschichte berufen. Es ist bundesweit die einzige in einem Historischen Institut angesiedelte Professur für Technikgeschichte und auch der verpflichtende Anteil Technikgeschichte in den geschichtlichen Curricula ist bundesweit einmalig.

1977 übernimmt Dr. Dieter Gessner die Redaktion der NPL.

1978 Anpassungsgesetz zum HUG an das HRG.

31.01.1979 Helmut Böhme wird als Präsident der TH Darmstadt wieder gewählt. Im selben Jahr übernimmt Dr. Wolfgang Michalka die Redaktion der NPL.

Ab Anfang der 1980er Jahre Planungen zur Etablierung eines später nicht realisierten Öffnet internen Link im aktuellen FensterDiplomstudiengang Historiker.

1981 Dr. Peter Hertner, Akademischer Rat am Institut für Geschichte seit 1977, erhält einen Ruf für Wirtschaftsgeschichte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Er wird sich nachträglich 1986 in Darmstadt habilitieren.

1982 Klaus Bringmann wird an die Uni Frankfurt a.M. berufen.

1985 besetzt Dr. Andreas Mehl die Professur für Alte Geschichte.

1986 zum Sommersemester existiert erstmals ein Öffnet externen Link in neuem FensterSenioren-Studien-Programm in Darmstadt. Auch in Veranstaltungen des Instituts für Geschichte sind seither Seniorenhörer zu finden.

14.01.1987 Helmut Böhme wird zum zweiten Mal zum Präsidenten der TH Darmstadt wiedergewählt.

1988 übernimmt Dr. Lutz Raphael bis 1991 die Redaktion der NPL. Seit 1991 gibt es keine volle Redaktionsstelle mehr. Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Lehrstuhls Zeitgeschichte verwalten die Stelle seither im Nebenamt (1991-96 Lutz Raphael, 1996-2008 Ute Schneider [zuletzt von auswärts], 2008-2016 Birte Förster, seitdem Volker Köhler). Die für die Redaktion eingerichtete Stelle einer Wissenschaftlichen Hilfskraft mit Abschluss hatten inne: 1991-96 Ute Schneider, 1996-1999 Martina Heßler, 2000-2001 Simone Grün, 2001-2004 Tanja Hartmann-Spamer, 2004-2005 Rolf Wörsdörfer, 2005-2010 Holger Köhn, 2009-2012 Philipp Hertzog, 2012/2013 Silke Vetter-Schultheiß, seitdem Kathrin Reichert.

1988 wird Karl Otmar Frh. v. Aretin emeritiert.

1989 wird Lothar Graf zu Dohna emeritiert.

1990 wird Prof. Christof Dipper von der Universität Trier als Nachfolger v. Aretins an die TH berufen. Er übernimmt von ihm 1991 die Geschäftsführung der Zeitschrift NPL.

1991 wird PD Nathalie M. Fryde, Freifrau Stromer von Reichenbach auf die Professur für Mittelalterliche Geschichte berufen. Sie hat sich an der Universität Trier habilitiert. Prof. Michael Stahl wird von der Universität Göttingen auf die Professur für Alte Geschichte berufen, die seit dem Weggang von Andreas Mehl 1989 an die Uni Erlangen nicht besetzt ist.

1991 PD Marina Cattaruzza, 1982-1984 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Geschichte, wo sie sich auch 1986 habilitiert hat, erhält einen Ruf für Geschlechtergeschichte am Europäischen Hochschulinstitut in Florenz. Sie ist inzwischen Professorin für Neueste Geschichte an der Universität Bern.

1996 PD Lutz Raphael, 1988-1996 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, wo er sich auch 1994 habilitiert hat, erhält einen Ruf für Neuere und Neueste Geschichte an die Universität Trier

01.04.1997 Das Graduiertenkolleg „Öffnet externen Link in neuem FensterTechnisierung der Gesellschaft" wird auf Betreiben der Professoren Christof Dipper und Gernot Böhme (Philosophie) eingerichtet. Es besteht bis 31.03.2006.

Zum 31.03.1997 wird Akos Pauliniy emeritiert.

01.10.1997 Umbenennung der Technischen Hochschule Darmstadt (THD) in Technische Universität Darmstadt (TU Darmstadt).

1995 kehrt Helmut Böhme auf die Professur für Neuere Geschichte zurück, die damit bis zur Emeritierung von Hans Christoph Schröder doppelt besetzt ist.

1998 Prof. Mikael Hård von TU Trondheim/Norwegen folgt dem Ruf auf die Professur für Technikgeschichte. Hans Christoph Schröder wird emeritiert.

19.06.1999 Unterzeichnung der „Bologna Erklärung“ über die Schaffung eines gemeinsamen Europäischen Hochschulraumes. Bis 2010 sollen die Hochschulen der unterzeichnenden europäischen Staaten ein vergleichbareres, auf einander aufbauendes zweistufiges Abschlusssystem einführen. Die Abschlüsse werden als Bachelor und Master bezeichnet. In Folge dessen werden Teile der alten Studiengänge (Lehramt an beruflichen Schulen und Magister) auslaufen und neue Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt.

2000 PD Dieter Schott, 1985-2000 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Geschichte, wo er sich auch 1996 habilitiert hatte, erhält einen Ruf für „History of Urban Planning“ an die University of Leicester.

2001 PD Beate Wagner-Hasel, von 1992-1994 Lehrbeauftragte am Institut für Geschichte, wo sie sich auch 1995 habilitiert hat, erhält einen Ruf für Alte Geschichte an die Universität Hannover.

2001 wird Dr. Detlev Mares als Nachfolger Dietrich Bruckners zum Akademischen Rat ernannt. Er war vorher Wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Schröder.

2003 PD Edgar Wolfrum, 2000-2002 DFG-Stipendiat am Institut für Geschichte, wo er sich 1999 habilitiert hat, erhält einen Ruf auf die Professur für Zeitgeschichte an die Universität Heidelberg. PD Karin Zachmann, seit 2001 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Geschichte, wo sie sich 2002 habilitiert hat, erhält einen Ruf für Geschichte der Technik an die Technische Universität München.

2004 wird Helmut Böhme emeritiert. Prof. Dieter Schott von der Universität Leicester übernimmt im selben Jahr den Lehrstuhl und bildet den Schwerpunkt Stadt- und Umweltgeschichte. Dr. Petra Terhoeven, die 2002 am Institut promoviert wurde und anschließend in Kiel Wissenschaftliche Mitarbeiterin ist, wird Juniorprofessorin für Europ. Kultur- und Zeitgeschichte in Göttingen. 2012 avanciert sie dort zur Professorin.

01.01.2005 erhält die TU Darmstadt per „Autonomie-Gesetz“ vom Hessischen Landtag den Status einer Modell-Universität, der mit einem bundesweit einmaligen Maß an Selbständigkeit und Eigenverantwortung verbunden ist. Der TU werden 2010 ein weiteres Maß an Autonomie zugebilligt.

WS 2005/06 Einführung der Studiengänge Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Master of Education für das Lehramt an beruflichen Schulen“ (löst den Studiengang Lehramt an beruflichen Schulen ab), Bachelor Öffnet externen Link in neuem Fenster„Geschichte der Moderne“ (bis SS 2011), Master Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Geschichte-Umwelt-Stadt“ (bis WS 2012/13) als Reaktion auf den Bologna Prozess.

SS 2006 Ende der Möglichkeit, sich in dem Magisterstudiengang Geschichte einzuschreiben.

2006 PD Martina Heßler, die 2000 am Institut promoviert worden war und sich anschließend in Aachen habilitiert hatte, wird Professorin für Kultur- und Technikgeschichte an der Hochschule für Gestaltung in Offenbach. Seit 2010 ist sie Professorin für Neuere Wirtschafts-, Sozial- und Technikgeschichte an der Universität der Bundeswehr im Hamburg.

01.10.2006 Das Graduiertenkolleg Öffnet internen Link im aktuellen Fenster"Topologie der Technik" wird eingerichtet. Es ist eine Laufzeit von neun Jahren vorgesehen.

WS 2006/07 Einführung des Studiengangs Öffnet externen Link in neuem Fenster„Geschichte im Joint Bachelor“ und Öffnet externen Link in neuem Fenster„Master Geschichte“. Der Studiengang Öffnet internen Link im aktuellen Fenster„Lehramt an Gymnasien“ wird in modularisiert.

2007 PD Ute Schneider, 1996-2007 Wissenschaftliche Mitarbeiterin und zuletzt Hochschuldozentin am Institut für Geschichte, wo sie sich 2000 habilitiert hat, erhält einen Ruf für Wirtschafts- und Sozialgeschichte an die Universität Duisburg-Essen.

2008 wird Christof Dipper emeritiert. Sei Nachfolger ist Hochschuldozent Jens Ivo Engels von der Universität Freiburg. Engels übernimmt auch die Geschäftsführung der Zeitschrift NPL. Nathalie M. Fryde wird emeritiert.

2009 übernimmt Dr. Gerrit Jasper Schenk von der Universität Heidelberg die Professur für Mittelalterliche Geschichte. Zuvor wird das Fachgebiet Mittelalterliche Geschichte von Dr. Dirk Reitz kommissarisch geleitet.

2010 Öffnet externen Link in neuem Fenster TUCaN wird als zentrales Studienorganisationsportal für Studierende der gesamten TU freigeschaltet.

01.11.2011 Öffnet externen Link in neuem Fenster[reviewlution-net], ein studentisches Rezensionsjournal, geht online. 2012 erhält Dr. Birte Förster für die Initiierung des Projektes, den Öffnet externen Link in neuem FensterAthene-Preis für Gute Lehre 2012.

2011 nach Emeritierung von Michael Stahl kommt Prof. Elke Hartmann von der HU Berlin an die TU Darmstadt und übernimmt die Professur für Alte Geschichte.

2013 Prof. Lutz Raphael, Universität Trier, von 1988-1996 Mitarbeiter des Instituts, an dem er sich auch 1994 habilitiert hat, erhält den Opens external link in new windowLeibniz-Preis der Deutschen Forschungsgemeinschaft, den wichtigsten und jedenfalls höchstdotierten deutschen Wissenschaftspreis.

13.07.2013 Institutsfeier anlässlich des 90. Geburtstages von K. O. von Aretin und des Jubiläums „50 Jahre Institut für Geschichte an der TH bzw. TU Darmstadt“ im Öffnet externen Link in neuem FensterGeorg-Christoph-Lichtenberg-Haus. Im Rahmen der Feier wurde erstmals der Öffnet externen Link in neuem Fenster„Von-Aretin-Preis“ des Instituts für herausragende Abschlussarbeiten am Institut für Geschichte  verliehen. Er ging an Annabell Engel, Nadja Springer und Christian Zumbrägel.

Ab dem WS 2013/14 gelten im Fach Geschichte beim Lehramt an Gymnasien, Joint Bachelor und Master Geschichte neue Studienordnungen.

Zum WS 2014/15 zieht das Institut für Geschichte für die Sanierung des Darmstädter Residenzschlosses übergangsweise in die Landwehrstraße um.

21.10.2014 Verleihung des Opens external link in new window„Von-Aretin-Preises 2014“ an Kristof Lukitsch (Bachelorarbeit), Onno Waldschmitt (Wissenschaftliche Hausarbeit für die Zulassung zum 1. Staatsexamen) und Andrea Perthen (Masterarbeit).

20.10.2015 Verleihung des Opens external link in new window„Von-Aretin-Preises 2015“ zu gleichen Teilen an Theresa Dorsam und Melanie Perlitz, für die beste Wissenschaftliche Hausarbeit für die Zulassung zum 1. Staatsexamen. Annika Runkel erhielt den Preis für die beste Masterarbeit.

20.01.2015 Das Präsidium präsentiert einer großen Öffentlichkeit die Ergebnisse des Forschungsprojektes „TH Darmstadt und Nationalsozialismus“, das Prof. Christof Dipper zusammen mit Melanie Hanel und Isabel Schmidt durchgeführt hat. Bei dieser Opens external link in new windowVeranstaltung wird auch die Aberkennung der akademischen Grade und Titel durch die Hochschule in feierlicher Form widerrufen.

27.03.2015 Das Institut veranstaltet eine Opens external link in new windowTagung zum Gedenken an den 2014 verstorbenen Prof. Karl Otmar v. Aretin. Der daraus hervorgehende Opens external link in new windowSammelband erscheint zum Jahresende.

WS 2015/16 Einführung des Bachelor-Studiengangs Geschichte mit Opens external link in new windowSchwerpunkt Moderne.

01.10.2016 Einrichtung des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) geförderten Graduiertenkollegs Opens external link in new window„Kritische Infrastrukturen: Konstruktion, Funktionskrisen und Schutz in Städten“ für zunächst viereinhalb Jahre. In diesem arbeiten Historiker, Infrastruktur- und Raumplaner, Bauingenieure, Philosophen, Politikwissenschaftler, Architekten und Informatiker zusammen. Sprecher des Kollegs sind die Professoren Jens Ivo Engels (Geschichte) und Opens external link in new windowJochen Monstadt (Planungswissenschaft).

25.10.2016 Verleihung des Opens external link in new window„Von-Aretin-Preises 2016“ an Brindusa Salzgeber (Masterarbeit) und an Felix Heidrich (Wissenschaftliche Hausarbeit für die Zulassung zum 1. Staatsexamen).

 

 

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