Ausstellung: Die Goldene Bulle Kaiser Karls IV. 1356-2016: das Kurkölner Exemplar in Darmstadt


Anlässlich des 660. Jubiläums der Goldenen Bulle und des 700. Geburtstages Kaiser Karls IV. widmeten wir dem hiesigen Kurkölner Exemplar dieses wohl wichtigsten „Verfassungsdokumentes“ des Alten Reichs eine Ausstellung.

Die Goldene Bulle Kaiser Karls IV. (1316-1378) ist einer der bedeutendsten Schätze der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt. Benannt wurde sie nach dem Goldsiegel des Kaisers, das an einer Urkunde hängt, die in Form eines Buches gebunden ist. In der Goldenen Bulle wurden unter anderem die Königswahl im deutsch-römischen Reich geregelt und den sieben Kurfürsten als den Wählern des Königs wichtige Privilegien verbrieft. Sieben Exemplare in Originalausfertigung sind heute erhalten.

Als UNESCO-Weltdokumentenerbe zählt dieses Manuskript zu den Preziosen der Bibliothek. Gezeigt wurden ferner weitere selten zu sehende mittelalterliche Handschriften, Inkunabeln, frühe Drucke und Urkunden, die sämtlich in Zusammenhang mit der Goldenen Bulle stehen. Schwerpunkte der Ausstellung waren Recht und Ritual im Reich vor und nach der Goldenen Bulle, ihre Provenienz und das Schicksal des Kölner Exemplars sowie dessen Restaurierung in Darmstadt.

Eine Ausstellung der Technischen Universität Darmstadt, der Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt und des Fachgebietes Mittelalterliche Geschichte am Institut für Geschichte der Technischen Universität Darmstadt
Laufzeit: 20.12.2016-19.03.2017. Verlängert bis 30.04.2017!

Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

Über die Ausstellung berichtete auch die Presse, so etwa Echo-online am 19.12.2016 sowie die FAZ: Katja Borowski, In Ziegenleder gebunden und versiegelt. Die Universitäts- und Landesbibliothek in Darmstadt zeigt das Kurkölner Exemplar der Goldenen Bulle und weitere mittelalterliche Handschriften, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung [Ausgabe Rhein-Main] Nr. 302 (27.12. 2016), S. 42.

Ladenburger Diskurs "Katastrophen im Spannungsfeld von Kultur, Umwelt und Technik" (3.3.2017)


„Katastrophen“ fallen nicht vom Himmel. Sie sind mehr oder weniger schnell ablaufende Prozesse und haben eine natürliche, eine kulturelle und eine technische Dimension. Auf dem Ladenburger Diskurs kamen auf Initiative von Gerrit Jasper Schenk (Darmstadt) Wissenschaftler_innen unterschiedlicher Disziplinen zusammen und sondierten Möglichkeiten einer interdisziplinären Erforschung von Trockenheit und Dürre als „slow onset disasters“ im mediterranen Raum. Als mögliche Erkenntnisziele des Forscherkollegs formulierte Schenk im Eröffnungsvortrag: Verlaufsformen und Wiederholungsstrukturen von Dürren, hierfür relevante Verflechtungsprozesse von Umwelt, Kultur und Technik sowie die Analyse von tipping points, Determinismen und soziokulturellen Dispositiven gegenüber Dürren. Als Jahrhunderte alte „Kontaktzone“ eigne sich der mediterrane Raum besonders gut, um langfristige Wechselwirkungen von Umwelt, Kultur und Technik zu untersuchen.
Die erste Sektion thematisierte zentrale Forschungskonzepte. Dominik Collet (Heidelberg) stellte Modelle vor, wie die (unterschiedliche) Vulnerabilität von Gesellschaften gegenüber Katastrophen bestimmt werden kann. Als Brückenkonzept ermögliche die Analyse von Verwundbarkeit im Prozess der Katastrophe die Integration von natur- und geisteswissenschaftlichen Perspektiven. Janina Krüger (Trier) stellte das komplementäre Konzept gesellschaftlicher Resilienz vor. Am Beispiel wirtschaftspolitischer Maßnahmen der frühen Anjou in Süditalien bei ‚Natur’katastrophen (1266-1309) konnte sie zeigen, dass die Herrscher durch die Mobilisierung und Lenkung von Ressourcen erhebliche Adaptionsstrategien vor allem gegenüber dürrebedingte Krisen besaßen. Martin Bauch (Leipzig) zeigte am Beispiel der Reaktion der Republik Siena auf eine trockenheitsbedingte Krise 1302/03, wie durch den natürlichen Impact politische Prozesse wie durch einen Katalysator beschleunigt wurden und große Investitionen in Infrastrukturen (Hafen, Wasserversorgung) auslösten.
Die zweite Sektion nahm aus naturwissenschaftlicher Perspektive den Westen (Spanien) und den Osten (Byzanz) des insgesamt uneinheitlichen Mittelmeerraumes in den Blick. Jonas Berking (Berlin) zeigte am Beispiel des Umgangs einer ostandalusischen Bewässerungsgemeinschaft mit klimatischen Schwankungen vor allem der letzten 120 Jahre, dass die Agrargesellschaft flexibel mit kritischen Situationen von Trockenheit umzugehen verstand, nicht zuletzt dank erstaunlich persistenter infrastruktureller und soziokultureller Systeme. Elena Xoplaki (Gießen) untersuchte den ostmediterranen Raum makroskopisch und mit einem Fokus auf der hochmittelalterlichen Warmzeit (ca. 800-1300). Sie wies einerseits auf Probleme hin, die schlichte Korrelationen klimatischen mit soziokulturellem Wandel aufwerfen, plädierte andererseits aber auch dafür, klimatische Faktoren zu berücksichtigen, indem sie Trockenheit als möglichen driver auch gesellschaftlichen Wandels im Zusammenhang mit der seldschukischen Invasion Anatoliens charakterisierte.
In der dritten Sektion stellte Rüdiger Glaser (Freiburg) am Beispiel der DFG-geförderten Datenbank tambora (tambora.org) die Möglichkeiten und Probleme einer Rekonstruktion von Wetter und Klima des Nahen Ostens von ca. 800-1500 auf der Grundlage kultureller und naturwissenschaftlicher Daten vor. Astrid Meier (Beirut) beleuchtete am Beispiel der Zusammenhänge von Dürre und Mobilität vom subsaharischen Afrika über die arabische Halbinsel bis zur Levante die komplexe Gemengelage klimatischer, politischer und soziokultureller Faktoren. Migration als resilienzsteigernde Reaktion beduinischer Gruppen in kritischen Phasen habe durch den raschen Wandel seit der Kolonialzeit enorme soziopolitische Sprengkraft entwickelt.
Abschließend diskutierte die Gruppe die Potenziale des Forschungsfeldes. Die Thematik sei von hoher Relevanz für ein besseres Verständnis gegenwärtiger katastrophaler Prozesse von Hitzewellen, Dürren, Hungersnöten bis hin zu Revolutionen und Migrationsbewegungen. Die langfristigen Verflechtungen natürlicher und gesellschaftlicher Prozesse und die Kritikalität sozionaturaler Systeme machten eine verstärkte interdisziplinäre Erforschung erforderlich. Der so fruchtbar begonnene Diskurs soll fortgesetzt werden.
Text: Gerrit Jasper Schenk

Das vollständige Programm der Tagung können Sie hier einsehen. Der Kurzbericht ist auch als PDF verfügbar.
Eine Besprechung des Diskurses durch die Daimler und Benz Stiftung finden Sie hier.

Bild: © 2017 Daimler und Benz Stiftung/Oestergaard

EVENARI-Ringvorlesung


Die 15. Ringvorlesung des Öffnet externen Link in neuem FensterEvenarí-Forums fand im Wintersemester 2016/17 unter dem Titel "Die Welt jenseits von Luther statt. Fundamentalismen und Transformationen vor und nach 1517" statt. Mehr dazu Opens external link in new windowhier.

Im Wintersemester 2012 fand die 11. Evenarí-Ringvorlesung zum Thema "Katastrophen" statt. Veranstalter waren die Professoren Battenberg, Castritius, Hoppe und Schenk . Das vollständige Programm finden Sie hier. Mehr Informationen zur regelmäßig stattfindenden Ringvorlesung des Evenarí Forums finden Sie Opens internal link in current windowhier.

Colloquium "Neues aus dem Mittelalter"


Hier finden Sie die Veranstaltungspläne zu den Colloquien bei Herrn Prof. Dr. Gerrit J. Schenk in den jeweiligen Semestern:
Sommersemester 2017: hier
Sommersemester 2016: hier / Wintersemester 2016/17: hier
Sommersemester 2015: hier / Wintersemester 2015/16: hier
Sommersemester 2014: hier / Wintersemester 2014/15: hier

Ringvorlesung"Imaging Disaster - Katastrophenbilder" im SoSe 2012


Die Ringvorlesung diente der Vorbereitung der Ausstellung "Atlantis bis Fukushima. Vom menschlichen Umgang mit Katastrophen" im Reiss Engelhorn-Museum, Mannheim, vom 7.9.2014 - 4.3.2015. Die Ausstellung wird vom Reiss Engelhorn-Museum Mannheim in Kooperation mit dem Cluster of Excellence "Asia and Europe in a Global Context", Universität Heidelberg, und Prof. Dr. Gerrit Jasper Schenk, als Vertreter der TU Darmstadt, wissenschaftlich vorbereitet und gestaltet. Die Ringvorlesung fand mit freundlicher Unterstützung der Kooperationspartner in Heidelberg und Darmstadt statt.

Exkursionen des Fachgebiets Mittelalters


Große Exkursion des Instituts für Geschichte im September 2016: "Die Italienzüge im Spätmittelalter": Die letzte Exkursion des Instituts für Geschichte wurde durch das Fachgebiet Mittelalterliche Geschichte organsiert. Sie fand im September 2016 statt. Reiseziel war Italien, der thematische Schwerpunkt lag bei den Italienzügen im Spätmittelalter. Den Exkursionsbericht von Herrn Fröhner können Sie hier herunterladen.

Exkursionsangebot nach Mannheim im Juli 2014: Ausstellung „Kaiser Maximilian I. Der letzte Ritter und das höfische Turnier“ inklusive Führung vor Ort.

Exkursion nach Brandenburg im SoSe 2012: "Slawenfürsten - weiße Mönche"

Große Exkursion des Instituts für Geschichte 2010: Stadt - Land - Fluss. Prag, Böhmen und das Reich zur Zeit Kaiser Karls IV. (1316-1378):  Unsere Exkursion fand im Juli 2010 nach Nürnberg, Prag und Görlitz statt. Herzlichen Dank an die Teilnehmer für die schönen Tage auf den Spuren Karls IV.

Ihre  M. Bauch / G. Schenk

Foto: Martin Bauch

Die Krise des 14. Jahrhunderts: ‚Telekonnektionen‘ zwischen sich wandelnder Umwelt und Kultur? (24.-26. Februar 2016)


Die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts mit einem relativ rapiden Übergang von der sog. Mittelalterlichen Klimaanomalie zur sog. Kleinen Eiszeit ist der erste Zeitraum, in dem sich ein mit naturwissenschaftlichen Daten wahrscheinlich gemachter Wechsel von einem Klimaregime zu einem anderen innerhalb weniger Jahrzehnte mit einer vergleichsweise guten schriftlichen Überlieferung über gesellschaftliche Wandel-Phänomene kombinieren lässt. Zugleich ist die Denkfigur der „Krise des 14. Jahrhunderts“ ein lang etabliertes, aber unter dem Verdacht einer aus Gegenwartsinteressen resultierenden Rückprojektion stehendes Deutungsmuster für viele Veränderungen der spätmittelalterlichen Gesellschaften Europas. Die erste große Pestepidemie, der Schwarze Tod der Jahre 1347-51, hat schon immer die Aufmerksamkeit der Forschung auf sich gezogen. Seit einigen Jahren verstärkt sich das Interesse an der „Great Famine“ (1315-21), die v.a. Nordwesteuropa betroffen haben soll. Neben die Analyse von Epidemien und Hungersnöten treten weitere Untersuchungsfelder: Forschungen zu Viehseuchen und Flutereignissen wie der Magdalenenflut von 1342, die zu massiver Erosion führte, oder die Marcellus-Sturmflut 1362 an der Nordseeküste. Zugleich lassen sich aber auch Gegenmaßnahmen der betroffenen Gesellschaften beobachten: Damm- und Deichbau, Getreideversorgung und der Aufbau kommunaler Gesundheitsvorsorge. Auf der kognitiven Ebene lässt sich ein neu erwachtes Interesse an Rezeptions- und Interpretationsmustern meteorologischer Phänomene durch die spätmittelalterlichen Beobachter feststellen, das sich keineswegs in astrometeorologischen und straftheologischen Deutungen erschöpfte.
Der Workshop soll die angenommene Klimaverschlechterung seit ca. 1300 am Beispiel ihrer mutmaßlichen Wirkungen auf Wirtschaft, Gesellschaft und die damit möglichweise in Verbindung stehenden epidemischen, kulturellen und politischen Phänomene diskutieren. Der aus der Meteorologie entlehnte Begriff der Telekonnektionen beschreibt im Kontext der Veranstaltung, dass kausale Verbindungen auch zwischen (nicht nur geographisch) weit entfernten Bereichen auftreten können: Hier geht es um den bisher meist wenig beachteten Impact meteorologischer Extremereignisse auf die mittelalterlichen Gesellschaften zwischen 1280 und 1380. Süd- und Ostmitteleuropa sollen als gleichberechtigte Untersuchungsregionen neben das relativ gut erforschte Nordwesteuropa gestellt werden. Außerdem wird im Rahmen des Möglichen eine globale Perspektive eröffnet, indem Studien zur byzantinischen und muslimischen Welt integriert werden und ein Ausblick auf Südostasien gegeben wird.

Organisatoren: Martin Bauch (Deutsches Historisches Institut in Rome, Italien); Gerrit J. Schenk (Technische Universität Darmstadt, Deutschland)
Deutsches Historisches Institut in Rom, 24.-26. Februar 2016
Das Programm können Sie hier herunterladen.

Link to the English version.

Geschichte als Naturwissenschaft? Podiumsdiskussion zu Perspektiven biologischer Forschung in der Geschichtswissenschaft


Anlässlich der Gründung des neuen Max Planck-Instituts für Menschheitsgeschichte in Jena 2014 veranstaltete das Institut für Geschichte an der TU Darmstadt am 26. Januar 2016 eine Podiumsdiskussion über Chancen und Grenzen naturwissenschaftlicher Methoden in der Geschichtswissenschaft. Die Podiumsdiskussion wurde auch von den Medien besprochen, so vom Deutschlandfunk und Deutschlandradio.Kultur.

Ausstellung "Von Atlantis bis heute - Mensch. Natur. Katastrophe"


Vom 7. September 2014 bis zum 1. März 2015 fand in den Reiss-Engelhorn-Museen in Mannheim die Ausstellung "Von Atlantis bis heute - Mensch. Natur. Katastrophe" statt, die von Prof. Dr. Gerrit Jasper Schenk (Darmstadt), Prof. Dr. Monica Juneja (Heidelberg) und Dr. Christoph Lind (Mannheim) kuratiert wurde. Mehr dazu Opens internal link in current windowhier.

Ausstellungseröffnung


Die Ausstellung „Von Atlantis bis heute –  Mensch. Natur. Katastrophe“ wurde vom 7. September 2014 bis zum 1. März 2015 in den Reiss-Engelhorn-Museen (rem) in Mannheim gezeigt. Sie war eine Kooperation der Reiss-Engelhorn-Museen mit dem Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“ der Universität Heidelberg sowie der Technischen Universität Darmstadt (Fachgebiet Geschichte des Mittelalters) und das Ergebnis von vier Jahren intensiver Arbeit des Forschungsprojektes „Images of Disasters“ von Prof. Monica Juneja (Heidelberg) und Prof. Gerrit Jasper Schenk (Darmstadt). Gegenstand des Projekts war eine Untersuchung, wie Gesellschaften und Individuen aus unterschiedlichen Kulturen und zu allen Zeiten mit Naturkatastrophen umgehen. Katastrophen mit natürlichem Auslöser wie Erdbeben, Tsunamis, Sturmfluten, Berstürze, Überschwemmungen und Vulkanausbrüche ereignen sich im Schnittpunkt von "Natur" und "Kultur", sind aber in Darstellung und Kommunikation immer soziokulturell geprägte Ereignisse. Im Zentrum der Forschung standen daher kulturelle Muster des Handelns, Verstehens und Bewältigens jenseits der individuellen Reaktionen in den Extremsituationen einer Naturkatastrophe.

Um das Unbeschreibliche zu thematisieren, greifen viele Kulturen zu Bildern: Sprachbilder, Mythen, Zeichen, Symbole, Filme. Eine Auswahl dieser bildlichen Darstellungen von Katastrophen ist in nun in der Ausstellung zu sehen: rund 200 außergewöhnliche Exponate werden auf einer Fläche von 1000 Quadratmetern ausgestellt. Das Spektrum reicht von historischen Gemälden, römischen Büsten und japanischen Holzschnitten über Alltagsgegenstände, Naturalien und wissenschaftlichen Messinstrumenten bis hin zu Originalberichten und Fotografien.

Zeitgleich ist ein Begleitband zur Ausstellung erschienen:

Mensch. Natur. Katastrophe. Von Atlantis bis heute. Begleitband zur Sonderausstellung „Mensch. Natur. Katastrophe. Von Atlantis bis heute“ (Publikationen der Reiss-Engelhorn-Museen, 62), hg. v. Gerrit Jasper Schenk, Monica Juneja, Alfred Wieczorek und Christoph Lind, Regensburg (Schnell und Steiner) 2014 .

Hier sehen Sie Berichte über die Ausstellung:

1. Öffnet externen Link in neuem FensterRhein-Neckar-Fernsehen

Lust auf Weltuntergang?


Prof. Dr. Gerrit Jasper Schenk und Prof. em. Dr. Dr. h.c. Johannes Fried (Uni Frankfurt) sprachen am 10. Dezember 2015 im DAI Heidelberg über Endzeitvorstellungen der westlichen Gesellschaft: Weltuntergangsvorstellungen, Beobachtungen und Befürchtungen, dazu die Furcht vor zerstörerischen Naturkatastrophen bis zum Super-GAU, gehören zum Lebensgefühl der bedrohten westlichen Gesellschaft. Hervorgebracht von frühen Christen, verfestigte sich die Untergangserwartung seit der Tempelzerstörung in Jerusalem im Laufe von knapp 2.000 Jahren bis hin zu heutigen Forschungen über irdische und kosmische Katastrophen und zur zeitgenössischen Popmusik. Mehr dazu hier.

Neuerscheinung: Disaster as Image


Disaster as Image: Iconographies and Media Strategies across Europe and Asia, ed. Monica Juneja and Gerrit Jasper Schenk, Regensburg (Schnell & Steiner) 2014, 232 S., Broschur fadengeheftet, ISBN: 978-3-7954-2708-5, EUR 29,90.

Internationale Konferenz zur Geschichte der Sensibilität in Lorsch


"Auf dem Weg zu einer Geschichte der Sensibilität: Empfindsamkeit und Sorge für Katstrophenopfer (13.-18. Jahrhundert)"

Unter Leitung des Instituts für Geschichte (Abteilung Mittelalterliche Geschichte) fand vom 11.-13. Dezember 2014 eine internationale Konferenz in Lorsch statt. Der Programm-Flyer kann hier heruntergeladen werden.

Nachwuchs-Akademiekonferenz 2013


Am 12.-14. September 2013 veranstaltete Martin Bauch (Darmstadt), organisiert mit Julia Dücker, Paul Töbelmann (beide Heidelberg), Tomáš Gaudek sowie Vaclav Zurek (beide Prag), eine dreitägige, internationale und interdisziplinäre Nachwuchs-Akademiekonferenz der Akademie der Wissenschaften, Heidelberg: "Helden, Heilige, Wüteriche. Verflochtene Herrschaftsstile im langen Jahrhundert der Luxemburger (1308-1437)".

Mediävistische Herbstschule in Moskau


Im Oktober 2012 fand eine Mediävistische Herbstschule für Doktoranden und Postdoktoranden unter Beteiligung von Prof. Gerrit J. Schenk in Moskau statt: 'The Dynamic Middle Ages

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