Darmstadt im 19. Jahrhundert


Hier werden noch Ergebnisse geammelt:

"Das innovative Darmstadt" ist schon mit einer WebApp vertreten:

Wie weit bis zur Tram?

Eine ArcGIS-App als Darstellungsmöglichkeit der Einzugsgebiete von historischen Haltestationen der ÖPNV in Darmstadt um 1900.

Im Zuge einer Hauptseminararbeit in der neueren Geschichte beschäftigte sich eine Arbeitsgruppe mit den technischen Neuerungen in Darmstadt im 19. Jahrhundert. Besonders wurde dabei die Elektrifizierung der Stadt und der Ausbau der Infrastruktur durch Dampf- und elektrische Straßenbahn herausgestellt.Opens external link in new window

Klicken Sie auf das Bild um zur WebApp zu gelangen.

Diese WebApp konzentriert sich auf die Darstellung und Analyse der Mobilität dieser Zeit. Als Punktdaten eingepflegt, werden Haltestellen der elektrischen- und der Dampfstraßenbahn, sowie einige weiter infrastrukturelle Kontenpunkte der Stadt Darmstadt dargestellt.

Zudem werden durch historische Bilder in den „PopUps“ Momentaufnahmen und Meilensteine dieser Mobilität um 1900 gezeigt.

In der App werden außerdem die Einzugsbereiche der einzelnen Haltestellen dargestellt, was zum einen veranschaulicht, wie gut der Innenstadtbereich Darmstadts durch das ÖPNV-Netz abgedeckt war. Auf der anderen Seite zeigt sich aber auch die Vielfältigkeit der Analysetools, die von ESRI direkt bereitgestellt werden.

 

In der Literatur wird von einem ca. 200m großen Einzugsbereich um eine Haltestelle ausgegangen, da dies eine Entfernung darstellt, die im Stadtverkehr innerhalb von zwei Minuten zurückgelegt werden kann. Stellt man diese Entfernung nun in der Karte durch „Pufferzonen“, runde Kreise, um eine Haltestelle dar, zeigt sich die gute Abdeckung der Innenstadt durch das ÖPNV-Netz. Diese stellen jedoch nur die theoretische Luftlinie dar, ohne auf die Bebauung und Straßen Rücksicht zu nehmen und verfälschen daher eine exakte „Geh-Zeit-Analyse“.

Differenziert man nun Einzugsbereiche der Haltestellen nach „Geh-Minuten“ muss die Bebauung berücksichtigt werden. Dies berechnet das Analysetool „Gehen“. Mit diesem Tool lassen sich angepasst an die Bebauung die Einzugsbereiche in zwei und fünf Geh-Minuten farblich darstellen.

In dieser App orientiert sich das Analysetool „Gehen“ am aktuellen Bebauungsplan der Stadt Darmstadt.

Interessant sind dazu die Hintergründe, Analysen und Darstellung von Dieter Schott: „Die Vernetzung der Stadt.“, Abb. 4.11 und die entsprechenden grundlegenden Darstellung und ausführlichen Interpretationen (S. 261ff.).

Anna-Sophia Trapp

 

 

Folgende Themen erscheinen hier bald als WebMap:

  • Gaststätten, Restaurant und Kneipen in Darmstadt um 1900 (Forg/Schmitt)
  • Studenten und Professoren der TH Darmstadt
  • Ärztliche Versorgung in Darmstadt (Falmer/Wagenknecht)

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