Die Geschichte des Ruhrgebiets

Die Geschichte des Ruhrgebiets

Die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets erstellt mit Unterstützung der RAG-Stiftung eine mehrbändige Gesamtdarstellung der Geschichte des Ruhrgebiets. Ziel ist eine wissenschaftliche Darstellung, die sich an ein breiteres Publikum wendet.

Heute gilt das Ruhrgebiet als Metropole, als größter Ballungsraum Deutschlands, in dem mehr als fünf Millionen Menschen leben. Vor 200 Jahren war dieser Raum noch von mäandernden Flüssen und steinigen Wegen durchzogen, weite Gebiete waren menschenleer, und selbst heute bekannte Großstädte wie Duisburg, Essen oder Dortmund wiesen eine Bevölkerungszahl von nur wenigen tausend Menschen auf. Doch in dem Raum zwischen der Ruhr im Süden, der Lippe im Norden und dem Rhein im Westen entstand im 19. Jahrhundert nicht nur ein Ballungsraum, der mit seinen zahlreichen Zechen und Hüttenwerken schon bald als größte Industrieregion Europas galt, sondern ebenso eine vielfältige Migrationsgesellschaft, die sich konfessionell durchmischte, neue Raumordnungen etablierte und eine Arbeiterkultur hervorbrachte, die die Region bis heute prägt.

Die Stiftung Geschichte des Ruhrgebiets erstellt mit Unterstützung der RAG-Stiftung eine dreibändige Gesamtdarstellung der Geschichte des Ruhrgebiets. Ziel des Projekts ist eine wissenschaftliche Darstellung, die sich an ein breiteres Publikum wendet. Dabei soll das Gesamtwerk die bis heute dominierende sozial- und wirtschaftsgeschichtliche Perspektive auf die Ruhrgebietsgeschichte aufbrechen und jüngeren methodischen und analytischen Entwicklungen in der Geschichtswissenschaft Rechnung tragen – ohne die Sozial- und Wirtschaftsgeschichte dabei in den Hintergrund zu drängen.

Der erste Band, herausgegeben von Nicolai Hannig und Ute Schneider, ist bereits erschienen.

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