Workshop im Dezember 2021: Ethik der Digitalstadt

Herausforderung der Datensouveränität

19.07.2021

Während die Debatte über die Datenhoheit Einzelner seit Jahren intensiv geführt wird, steht die Reflexion über die Datensouveränität und Datennutzung von und in Kommunen erst am Anfang. Im Kontext der Entwicklungen der „smart city“ ist es unabdingbar, diese Debatte zu forcieren und ethische Aspekte zu berücksichtigen.

Workshop Ethik in der Digitalstadt. Bild: pixabay

„City-Data“ stellen eine eigene Infrastruktur neben den traditionellen Systemen wie Strom- und Wasserversorgung oder Müllentsorgung dar. In dem Maße, in dem Daten die Grundlage für weitere Dienste und Infrastrukturen bieten, bilden sie eine „Meta-Infrastruktur“. Insofern sind sie integraler Bestandteil dessen, was zur kommunalen Daseinsvorsorge gehört. An verschiedenen Orten bilden sich Initiativen, um eine Datenethik der smart city zu entwickeln und zu etablieren. Wie kann sichergestellt werden, dass Kommunen Daten, die von kommunalen Einrichtungen, Unternehmen, aber insbesondere auch von Bürger*innen generiert werden, dem Gemeinwohl nutzen und für die politische Gestaltung und die Stadtplanung als Wissensbasis nutzen können? Wie kann andererseits sichergestellt werden, dass Bürger*innen an den einschlägigen Entscheidungsprozessen angemessen beteiligt sind?

Mit solchen Fragen beschäftigt sich ein eintägiger Workshop am 3. Dezember 2021, gemeinsam organisiert vom DFG finanizierten Graduiertenkolleg KRITIS und dem LOEWE-Zentrums emergenCITY an der TU Darmstadt.

Das Programm des Workshops „Ethik der Digitalstadt“ finden Sie hier.