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Kai Knobelsdorff StEx

Projektmitarbeiter "Burchards Dekret Digital"

Kontakt

Work S3 |12 521
Residenzschloss 1
64283 Darmstadt

Seit Oktober 2025 Wissenschaftliche Hilfskraft bei der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz im Projekt „Burchards Dekret Digital“ an der Arbeitsstelle TU Darmstadt

Seit April 2025 Aufnahme eines Dissertationsprojekts an der Universität Kassel (Mittelalterliche Geschichte – PD Dr. Melanie Panse-Buchwalter)

2024-2025 Kombinationsbachelor mit Hauptfach Philosophie und Nebenfach katholische Theologie

2019-2024 Tutor am Fachbereich 05 (Gesellschaftswissenschaften) der Universität Kassel, Fachgebiet Mittelalterliche Geschichte

2018-2024 Studentische Hilfskraft am Fachbereich 05 (Gesellschaftswissenschaften) der Universität Kassel, Fachgebiet Mittelalterliche Geschichte

2016–2024 Studium Lehramt an Gymnasien (L3) Geschichte / Chemie an der Universität Kassel, Abschluss mit der Examensarbeit „Des Himmels Tugend und der Menschen Kunst – Zur Quintessenz bei Johannes von Rupescissa (um 1311-1365/66)“

  • Wissens- und Ideengeschichte
  • Geschichte der Naturwissenschaften und Naturphilosophie
  • Digital Humanities
  • Kodikologie und Paläographie

Altern, Lebensverlängerung und Unsterblichkeit in der Alchemie des 13.-14. Jahrhunderts

Erstbetreuung: PD Dr. Melanie Panse-Buchwalter

Zweitbetreuung: Prof. Dr. Ingrid Baumgärtner

Der Blick in die Geschichte zeigt, dass der Traum eines langen Lebens oder der Wunsch nach jugendlichem Aussehen kein Novum ist, ebenso wenig wie medizinische Heilsversprechen gegen die Alterserscheinungen: heute in Form von Anti-Aging-Produkten, im Mittelalter in Form verjüngender Elixiere. Das Wissen um Altern, Lebensverlängerung und Unsterblichkeit in der Alchemie soll im Zuge des Dissertationsprojekts für das 13. und 14. Jahrhundert systematisch untersucht werden. Dazu werden Schriften der drei Autoren Roger Bacon, Arnald von Villanova und Johannes von Rupescissa herangezogen, die aufgrund ihrer zeitgenössischen Rezeption und ihres starken Einflusses auf die spätmittelalterliche wie frühneuzeitliche Iatrochemie und Medizin einflussreiche Wegbereiter und Vermittler von alchemistischem Wissen waren. Durch die genealogische Betrachtung der Genese und des Wandels dieses Wissens kann die Alchemie als komplexes System der Weltdeutung und -beeinflussung erfasst werden und nicht mehr allein als ‚unvernünftiger‘ Vorläufer der modernen Chemie.