Veronique Ritter M.A.
Kontakt
uk011301@uni-kassel.de
Seit 2023: Beschäftigte im Bibliotheksdienst an der Universitätsbibliothek – Landes- und Murhardsche Bibliothek der Stadt Kassel
Seit 2022: Doktorandin an der Seniorprofessur Mittelalterliche Geschichte, Universität Kassel
2019 – 2020: Studentische Hilfskraft beim Projekt „Kriegsbiographien“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.
2018 – 2019: Studienfachberaterin der Fachschaft 05 Gesellschaftswissenschaften an der Universität Kassel
2018 – 2019: Tutorin am Lehrstuhl für Mittelalterliche Geschichte der Universität Kassel
2017 – 2021: Masterstudium Europäische Geschichte, Universität Kassel, Masterarbeit „Männlichkeit bei Wilhelm von Tyrus. Die Könige von Jerusalem in einer hochmittelalterlichen Chronik“
2016: Praktikantin im Stadtarchiv Kassel
2014 – 2017: Bachelorstudium Geschichte mit Nebenfach Germanistik, Universität Kassel, Bachelorarbeit „Lübecker Frauentestamente. Geschlechtsspezifisches Testierverhalten 1400-1449“
Konzepte der kartographischen Fragmentierung und Ordnung der Welt in Kartenzusammenstellungen zwischen 1430 und 1530 (Arbeitstitel)
Im 15. und frühen 16. Jahrhundert wurden Karten in Italien vermehrt zu komplexen Wissensartefakten, die Texte, Diagramme und Karten verschiedener kartographischer Traditionen und Typen in Büchern verbanden, kombiniert. Während solche Arrangements bislang vorrangig als Vorformen des Atlas untersucht wurden, nimmt dieses Dissertationsprojekt das epistemische Potenzial solcher Kombinationen, insbesondere der Verbindung verschiedenartiger Karten, in den Fokus. Dabei richtet sich der Blick auf die Untersuchung der Praktiken hinter der Zusammenstellung wie auch der nachträglichen Veränderung dieser Artefakte: Wie interagierten unterschiedliche Akteure – Verfasser, Kopisten, Leser – mit diesen, um Wissen zu erzeugen, zu strukturieren und zu modifizieren? Diesen Fragen geht das Dissertationsprojekt am Beispiel von Gregorio Datis ‚La Sfera‘ (vor 1435) und den kosmographischen Traktaten ‚De tote orbe‘ (1518-1520) und „De summa totius orbis‘ (1524-1526) von Pietro Coppo nach und zeigt auf, wie entscheidend die Buchform die Rezeption und Bedeutung von Karten in dieser Zeit prägte.
Rezension zu Gerda Brunnlechner, Die „Genuesische Weltkarte“ von 1457. Bild und Stimme einer ambiguen Welt (Portolano 1 der Biblioteca Nazionale Centrale in Florenz) (Terrarum Orbis 17), Turnhout 2024, in: Das Mittelalter. Perspektiven medieävistischer Forschung 30/2 (2025), S. 479-480.
Tagungsbericht: 11. Kartengeschichtliches Kolloquium, in: H-Soz-Kult, 14.07.2023, https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-137464.
Tagungsbericht: 10. Kartengeschichtliches Kolloquium: Die Welt im kartographischen Diskurs, In: H-Soz-Kult, 13.09.2022, <www.hsozkult.de/conferencereport/id/fdkn-129503>.