Bild: Patricia Zambakian, Worms

Stephanie Eifert M.A.

Mittelalterliche Geschichte

Fachgebietsmitarbeiterin Landesstelle

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Stephanie Eifert, geb. Hetzel

geb. am 16.03.1987 in Bernburg (Saale)

verheiratet, zwei Kinder

seit Oktober 2019: wissenschaftlich Beschäftigte am Institut für Geschichte, Fachgebiet Mittelalter, TU Darmstadt

Berufserfahrung

  • Oktober 2016 – September 2019: Doktorandin am Graduiertenkolleg KRITIS der TU Darmstadt. Dissertationsprojekt: „Mainz an Rhein und Main – Historische Infrastrukturen, deren Vernetzung und Einbettung in die Machtverhältnisse der Mainzer Bürgerherrschaft 1244-1462/1463“ Betreuung: Prof. Dr. Gerrit J. Schenk
  • September 2018: Gast an der KTH Stockholm (Division of History of Science, Technology and Environment).
  • März-September 2016: Wissenschaftliche Mitarbeiterin des Landesarchivs Baden-Württemberg (Abt. 2: Fachprogramme und Bildungsarbeit) im Projekt „Heimerziehung 1949-1975 in Baden-Württemberg“ unter der Leitung von Prof. Dr. Christian Keitel

Ausbildung

  • 2012-2015 M.A.-Studiengang Geschichte mit Schwerpunkt Mittelalter; Abschluss bei Prof. Dr. Jörg Rogge (Thema der Thesis: Ritterlichkeit und Gewalt in der Scalacronica und in den Geschichten und Taten des Wilwolts von Schaumburg; 1,3)
  • 2009-2012 B.A.-Studiengang Geschichte mit Beifach Archäologie; Abschluss in mittelalterlicher Geschichte bei Prof. Dr. Franz-Josef Felten (Thema der Thesis: Die Wüstung Hedesheim in Rheinhessen; 1,0)
  • 2006 Abitur am Gymnasium Carolinum in Bernburg (Saale)

Wissenschaftliche Nebentätigkeiten

  • 2009-2013 „Urkunden des deutschen Hofgerichts bis 1451“, ein Projekt der Akademie der Wissenschaften und Literatur in Mainz unter der Leitung von Frau Dr. Ute Rödel
  • 2011-2012 Mitarbeit im Stadtarchiv und der städtischen Registratur der Stadt Ingelheim am Rhein unter der Leitung von Frau Nadine Gerhard, MA

Mitwirkung bei folgenden Projekten

  • „Maria Theresia“ Konzeption, Organisation und Durchführung einer studentischen Tagung im Januar 2014 in Koblenz unter der Leitung von Frau Dr. Bettina Braun, PhD
  • „Erfinden, Täuschen, Aufdecken?!-Mainzer Mittelalterfälschungen“ Konzeption, Organisation und Durchführung einer Ausstellung unter der Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Dobras im Mainzer Stadtarchiv; Eröffnung im Juli 2013
  • „Neue Formen der Präsentation“ Konzeption und Neugestaltung der Ausstellungsfläche des Instituts für Klassische Archäologie an der Johannes-Gutenberg Universität Mainz unter der Leitung von Prof. Dr. Patrick Schollmeyer im September 2011

Forschungsschwerpunkte

  • Regionalgeschichte des südwestdeutschen Raumes im Spätmittelalter
  • Historische Kulturwissenschaften
  • Historische Grundwissenschaften aus archivbezogener Perspektive

Mainz an Rhein und Main – Historische Infrastrukturen, deren Vernetzung und Einbettung in die Machtverhältnisse der Mainzer Bürgerherrschaft 1244-1461/62 (Arbeitstitel)

Die historische Infrastrukturforschung ist gerade in Bezug auf die Epoche des Mittelalters ein Desiderat. Durch seine geographisch sehr günstige Lage, eignet sich die Stadt Mainz sehr gut für eine regional ausgelegte Studie, welche jedoch nicht ausschließlich deskriptiv ausgelegt sein soll, sondern die fluvialen Infrastrukturen in eine Relation zu den lokalen Machtstrukturen integrieren möchte. Die Zeitspanne der Mainzer Bürgerherrschaft soll mit ihrem Beginn und ihrem Ende als ungefährer Fixpunkt dienen, da es hier zu einer Pluralisierung der lokalen Machtträger gekommen ist, die eine eingehende Untersuchung legitimiert. Da aber auch die Wiedereinsetzung des Mainzer Erzbischofs als alleiniger Stadtherr eine Veränderung in den örtlichen Machtstrukturen suggeriert und das Spätmittelalter geprägt ist von klimatischen und epidemischen Extremereignissen, deren Auswirkungen auf die Verflechtungen von Macht- und Infrastrukturen ebenso Untersuchungsgegenstand sein könnten, wird eine Ausweitung des Untersuchungszeitraum bis in das 16. Jahrhundert angestrebt.

Eine vollständige Publikationsliste können Sie in TU Biblio, der Bibliografie der TU Darmstadt, einsehen.

  • Zusammen mit Marcus Dombois und Marcel Müller: The Cycle of CFP (in Vorbereitung)
  • Zusammen mit Gerrit Jasper Schenk: „Kritische Infrastrukturen“ als Ergebnisse individueller und kollektiver Kritikalitätszumessungen – ein Ansatz für die Mediävistik? Engels, Jens Ivo; Nordmann, Alfred (Hrg): Was heißt Kritikalität? Zu einem Schlüsselbegriff der Debatte um Kritische Infrastrukturen. Bielefeld (2018), S. 47-96.
  • Zusammen mit Alice Knauf und Nadja Schmitt: „Vulnerability“ in: Engels, Jens Ivo: Key Concepts for Critical Infrastructure Research. Wiesbaden (2018), S. 21-31.
  • Zusammen mit Jens Ivo Engels, Kristof Lukitsch, Marcel Müller, Chris Stahlhut, Alice Knauf, Nadja Thiessen, Ivonne Elsner, Andreas Huck, Manas Marathe, Arturo Crespo, Marcus Dombis, Jan Henning: Relations between the Concepts, in: Engels, Jens Ivo (Hrg.): Key Concepts for Critical Infrastructure Research. Wiesbaden (2018), S. 45-52.
  • Verzeichnis der Kinder- und Jugendheime in Baden-Württemberg 1949-1975: Gemeinschaftsarbeit des Projekts „Heimerziehung 1949-1975“ des Landesarchivs Baden-Württemberg unter der Mitarbeit von Nastasja Pilz, Nora Wohlfarth, Stephanie Eifert und Dr. Christine Axer. Überarbeitete Version, veröffentlicht im März 2018
  • Tagungsbericht zur Tagung „Theoretisieren, Argumentieren, Disziplinieren – Machtträger und (Krisen-) Management im Zeichen der Moral (8. – 16. Jahrhundert)“ am Institut für Geschichte, Fachgebiet Mittelalter der TU Darmstadt vom 09. – 10. Dezember 2016.
  • „Die Rezeption der Goldenen Bulle im Zeitalter des Buchdrucks anhand der Postinkunabel des Kölner Druckers Cornelius von Zierikzee (1501)." Text für den virtuellen Teil der Ausstellung der ULB Darmstadt und des Instituts für Geschichte der TU Darmstadt „Die Goldene Bulle Kaiser Karls IV. 1356-2016: das Kurkölner Exemplar in Darmstadt.“ (2016).
  • „Eins weiß ich noch genau, ich musste oft ohne Essen ins Bett.“ Erfahrungen eines Heimkindes. In: „Wohl ernährt?“ (Archivnachrichten des Landesarchivs Baden-Württemberg 53 (2016), S. 28-29.
  • „Ein Mitgliedseintrag unter Verdacht – Gutenberg und seine Beziehung zum Mainzer St. Viktor-Stift“. Text zur virtuellen Ausstellung des Stadtarchivs Mainz zusammen mit Studierenden des Historischen Seminars der Johannes Gutenberg-Universität Mainz. Online abrufbar.
  • 22.11.2016 „KRITIS in der Mediävistik?! – Ansätze eines neuen Forschungsgebietes (Forschungscolloquium des Fachgebiets Mittelalterliche Geschichte an der TU Darmstadt)
  • 11.11.2016 „KRITIS in der Mediävistik – ein anwendbares Forschungskonzept?“ Vortrag im Rahmen des Workshops „Land unter – Historische Hochwasser am Oberrhein“ an der Universität Heidelberg.

Lehre

Wintersemester 2019/20: Proseminar *Über Ärzte, Heilkundige und Bader – eine Einführung in die mittelalterliche Medizin„

Wintersemester 2017/18: Proseminar “Einführung in die Mittelalterliche Geschichte: Die Mainzer Bürgerschaft 1244 – 1461/1462"

Forschung

Das Sommersemester 2018 verbrachte Stephanie Eifert an der KTH Stockholm. Der Aufenthalt diente dem wissenschaftlichen Austausch und der Recherche in Stockholmer Archiven.