Prof. Dr. Dieter Schott

Neuere Geschichte

Kontakt

work +49 6151 16-57312

Prof. Dr. Dieter Schott befindet sich ab dem 1. April 2020 im Ruhestand.

Bei Fragen und Anliegen kontaktieren Sie ihn bitte per , oder setzen Sie sich mit dem Sekretariat der Neueren Geschichte in Verbindung.

Die letzten Prüfungen fanden im Wintersemester 2019/20 statt.

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Die letzten Prüfungen fanden im Wintersemester 2019/20 statt.

Geboren 1954 in Stuttgart

1974-1980 Studium der Geschichte, Anglistik und Politischen Wissenschaft an der Universität Konstanz und der Freien Universität Berlin

1987 an der Universität Konstanz promoviert

seit 1985 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TH Darmstadt, Institut für Geschichte

1990 Wiss. Assistent am Institut für Geschichte, TH Darmstadt

1996 Habilitation für Neuere und Neueste Geschichte in Darmstadt

1996-2000 Oberassistent, TU Darmstadt

1999-2000 Lehrstuhlvertretung Universität Halle (Prof. H.G. Haupt)

2000 Berufung auf Lehrstuhl „History of Urban Planning“ am Centre for Urban History, University of Leicester, GB

2004 Berufung auf Lehrstuhl „Neuere Geschichte“ an der TU Darmstadt

2020 Emeritierung

Wissenschaftliche Funktionen

2004-2008 stellvertretender Vorsitzender der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung e.V., 2008-2016 1. Vorsitzender

seit 2004 geschäftsführender Herausgeber der Zeitschrift „Moderne Stadtgeschichte (MSG)“ (von 1970 bis 2016 unter dem Titel „Informationen zur modernen Stadtgeschichte (IMS)“ erschienen)

seit 2004 Mitherausgeber der Schriftenreihe „Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung“

seit 2017 Mitherausgeber der Schriftenreihe „Interdisziplinäre Stadtforschung“ (Campus)

seit 2005 Mitglied im Wissenschaftlichen Beirat des Hessischen Wirtschaftsarchivs Darmstadt

2005-2015 Mitglied im DFG-Graduiertenkolleg „Topologie der Technik“

2006-2014 stellvertretender Sprecher des Forschungsschwerpunkts „Stadtforschung“, 2014-2015 Sprecher, 2015-2017 Leiter AG Interdisziplinäre Stadtforschung, seit 2017 Mitglied des Sprecherkreises der AG

seit 2007 Mitglied in der Hessischen Historischen Kommission

2008-2016 Mitglied des International Committee der „European Association for Urban History“

2009-2014 Mitglied des International Advisory Board der Zeitschrift „Urban History

seit 2009 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung

seit 2009 Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Forschungsstelle für Zeitgeschichte, Hamburg

seit 2014 Mitglied des Begleitkreises der “Deutschen Akademie für Städtebau und Landesplanung" zur Aufarbeitung der Geschichte der Akademie

Akademische Funktionen

vor 2000 viele Jahre Mitglied Fachbereichsrat als Vertreter der wiss. Mitarbeiter

2002/03 Acting Director des Centre for Urban History, Leicester

2005-2008 Lehramtsdekan, Mitglied des Dekanats-Teams FB 02

2005-2008 Mitglied des Zentrums für Lehrerbildung

2005-2009 Mitglied der Universitätsversammlung der TUD

2007-2009 und 2017-2019 Geschäftsführender Direktor Institut für Geschichte

2013-2015 Direktor der Graduiertenschule für Stadtforschung URBANgrad

Alle Veröffentlichungen als PDF zum Herunterladen (wird in neuem Tab geöffnet) .

Stand: 08.08.2023

Monographien

  • Europäische Urbanisierung (1000-2000). Eine umwelthistorische Einführung, Köln 2014. Rezension auf sehepunkte.de
  • Die Vernetzung der Stadt. Kommunale Energiepolitik, öffentlicher Nahverkehr und die Produktion„ der modernen Stadt. Darmstadt, Mainz, Mannheim 1880-1918, (Reihe “Edition Universität"), Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1999 (784 S.), (Habilitation)
  • Konstanz im 20. Jahrhundert. Die Jahre 1914 bis 1945 (=Geschichte der Stadt Konstanz, Band 5), Konstanz 1990 (mit Lothar Burchardt und Werner Trapp)

Weitere Monographien als PDF zum Herunterladen. (wird in neuem Tab geöffnet)

Herausgeberschaft und Edition

  • Christoph Bernhardt/ Dieter Schott (Hrsg.): Stadt und Inflation (= Moderne Stadtgeschichte 1/2023).
  • Peter Engels/ Dieter Schott (Hrsg.): Von der Residenzstadt zur Wissenschaftsstadt 1914-2019. Ein Jahrhundert Darmstadt, Bd. 2.1. u. 2.2., Politik, Gesellschaft und Stadtentwicklung, Darmstadt 2022.
  • Sebastian Haumann/ Dieter Schott (Hrsg.): 50 Jahre moderne Stadtgeschichte, MSG 2/2020.
  • Tim Soens, Dieter Schott, Michael Toyka and Bert de Munck Seid (eds.): Urbanizing Nature. Actors and Agency (Dis)Connecting Cities and Nature Since 1500, New York/ Oxford 2019.
    Rezension in Hsozkult
  • (mit Christof Dipper/ Manfred Efinger/ Isabel Schmidt) Epochenschwelle in der Wissenschaft. Beiträge zu 140 Jahren TH/TU Darmstadt, Darmstadt 2017.
    Rezension im Hessischen Jahrbuch für Landesgeschichte (wird in neuem Tab geöffnet)
  • (mit Jens Ivo Engels/ Nina Janich/ Jochen Monstadt) Nachhaltige Stadtentwicklung. Infrastukturen, Akteure, Diskurse , Frankfurt a. M. 2017.
  • (mit Martin Knoll und Uwe Lübken) Rivers lost – Rivers regained. Rethinking City-River Relationships, Pittsburgh 2017. Rezension in Journal of Urban Technology
  • (mit Martin Baumeister und Bruno Bonomo) Cities Contested. Urban Politics, Heritage, and Social Movements in Italy and Western Germany in the 1970s, Frankfurt a. M., 2017. Rezension auf H-Soz-Kult, Rezension in „The Public Historian“ (wird in neuem Tab geöffnet)
  • Themenheft zu: Stadt und Infrastruktur. Informationen zur modernen Stadtgeschichte 1/2015
  • (mit Detlev Mares) Das Jahr 1913. Aufbrüche und Krisenwahrnehmungen am Vorabend des Ersten Weltkriegs, Bielefeld 2014. Rezension auf H-Soz-Kult
  • (mit Michael Toyka-Seid) Stadt und Nachhaltigkeit (= Informationen zur modernen Stadtgeschichte 2/2010).
  • (mit Michael Toyka-Seid) Die europäische Stadt und ihre Umwelt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 2008.
  • (mit Bill Luckin und Geneviève Massard-Guilbaud) Resources of the City. Contributions to an Environmental History of Europe, Aldershot 2005.
  • (mit Georg G. Iggers / Hanns H. Seidler / Michael Toyka-Seid) Hochschule – Geschichte – Stadt. Festschrift für Helmut Böhme, Darmstadt 2004.

Weitere Herausgeberschaften und Editionen als PDF zum Herunterladen. (wird in neuem Tab geöffnet)

Aufsätze und Beiträge

  • Environmental Protest, Disasters and Rivers: Perspectives in urban environmental history, in: Renaud Becot et. al. (dir.): Le chemin, la rive et l'usine. Faire de l'histoire environnementale avec Geneviève Massard-Guildbaud, Paris 2023, S. 199-207.
  • Dieter Schott: Industrie und Stadt – eine schwierige Nachbarschaft: Umweltkonflikte der Industrialisierung an zwei Beispielen aus Darmstadt, in: Miriam Grabarits/ Detlev Mares (Hgg.): Umweltgeschichte (Fundus: Quellen für den Geschichtsunterricht), Frankfurt/Main 2023, S. 116-125.
  • Gerrit J. Schenk/ Dieter Schott: Was ist Umweltgeschichte? Fragestellungen, Begriffe, Konzepte und Modelle, in: Miriam Grabarits/ Detlev Mares (Hgg.): Umweltgeschichte (Fundus: Quellen für den Geschichtsunterricht), Frankfurt/Main 2023, S. 32-48.
  • Die Konstanzer SPD in der Weimarer Republik, in: David Bruder/ Jürgen Leipold/ Ralf Seuffert (Hgg.): Schmuggler, Schmugglerinnen, Nachfahren. 150 Jahre Sozialdemokratie in Konstanz, Konstanz 2023, S. 34-51.
  • Zur Erfahrungsgeschichte der Hyperinflation 1922/23 in süddeutschen Städten, in: Christoph Bernhardt/ Dieter Schott (Hrsg.): Stadt und Inflation (= Moderne Stadtgeschichte 1/2023), S. 42-64.
  • Christoph Bernhardt/ Dieter Schott: Die Inflation in Deutschland 1914-1923 in stadtgeschichtlicher Perspektive, in: Diess. (Hrsg.), Stadt und Inflation. Moderne Stadtgeschichte 1/2023, S. 7-20.
  • Christoph Bernhardt/ Dieter Schott: Die Inflation in Deutschland 1914-1923 in stadtgeschichtlicher Perspektive, in: Diess. (Hrsg.), Stadt und Inflation. Moderne Stadtgeschichte 1/2023, S. 7-20.
  • Japanese Urbanisation in the Light of Urban Environmental History, in: Rainer Liedtke/ Takahito Mori/ Katja Schmidtpott (eds.): „The Making of the 20th Century City: Towards a Transnational Urban History of Japan and Europe", Stuttgart: Steiner 2023, S. 207-225.
  • Das Darmstädter Straßennamen-Projekt: Stationen – Weichenstellungen – Ergebnisse, in: Magistrat der Wissenschaftsstadt Darmstadt- Stadtarchiv (Hrsg.): Streitsache Straßennamen. Eine Dokumentation des Umbenennungsprozesses in Darmstadt, 2013-2022, Darmstadt 2023, S. 163-171.
  • Die Ära der Elektrizität, in: MVV Energie AG (Hrsg.): 150 Jahre Mannheimer Energien. Wasser, Strom und Wärme von MVV, München 2023, S. 123-149.
  • Kampf dem 'Wucher': Stadt-Land-Konflikte während der Hyperinflation, in: Nicolai Hannig/ Detlev Mares (Hrsg.): Krise! Wie 1923 die Welt erschütterte, Darmstadt 2022, S. 93-110.
  • Aus der Pandemie lernen? Europäische Städte und die Erfahrung der Cholera im 19. Jahrhundert, in: Forum Stadt 4/2022, S. 321-340.
  • Dieter Schott: Wirtschaft im Ersten Weltkrieg und in der Weimarer Republik (S. 61-88), Wirtschaft im Nationalsozialismus – Betriebsgemeinschaft und Kriegsvorbereitung (S. 171-196), Die Darmstädter Wirtschaft in der Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre (S. 287-330), Wirtschaft nach dem Boom 1975-2019 (S. 473-512), alle in: Peter Engels/ Dieter Schott (Hrsg.): Von der Residenzstadt zur Wissenschaftsstadt 1914-2019. Ein Jahrhundert Darmstadt, Bd. 2.1. u. 2.2., Politik, Gesellschaft und Stadtentwicklung, Darmstadt 2022.
  • Böhme, Helmut, in: Stadtlexikon Darmstadt online https://www.darmstadt-stadtlexikon.de/b/boehme-helmut.html, abgefragt 15.2.2022.
  • Sebastian Haumann / Dieter Schott: Alternative Blicke auf die eigene Stadtgeschichte. Geschichtswerkstätten und die Pluralisierung lokalen Geschichtswissens in den 1980er Jahren, in: Moderne Stadtgeschichte 1/2021, S. 46-68.
  • Dieter Schott: Moderne Stadtgeschichte im Spiegel der IMS in den 1970er Jahren, in: MSG 2/2020, S. 44-52.
  • Sebastian Haumann / Dieter Schott: 50 Jahre Moderne Stadtgeschichte, in: Diess. (Hrsg.) 50 Jahre Moderne Stadtgeschichte (= MSG 2/2020), S. 5-9.
  • Geschichte der europäischen Stadt und ihrer Akteure, in: Ingrid Breckner, Albrecht Göschel, Ulf Matthiesen (Hrsg.), Handbuch für Stadtsoziologie und Stadtentwicklung. Handbuch für Wissenschaft und Praxis, Baden-Baden 2020, S. 27-37.
  • Wege zur nachhaltigen Entwicklung von Städten seit dem 19. Jahrhundert, in: Arnd Reitemeier, Ansgar Schanbacher, Tanja Susanne Scheer (Hg.): Nachhaltigkeit in der Geschichte. Argumente – Ressourcen – Zwänge, Göttingen 2019, S. 135-156.
  • 'Es führt über den Main eine Brücke von Stein…‘ Die Brücken von Frankfurt am Main im langen 19. Jahrhundert; in: Biuletyn Polskiej Misji Historiycznej/ Bulletin der Polnischen Historischen Mission, Nr. 14/2019, S. 187-208.
  • Eine Region im Aufbruch: Die Rhein-Main-Region im frühen 20. Jahrhundert als Kontext für das Wirken von Paul Meißner, in: Annegret Holtmann-Mares/ Christiane Salge (Hg.): Paul Meissner (1868-1939). Ein Architekt zwischen Tradition und Aufbruch, Baunach 2019, S. 32-38.
  • Kleine Geschichte der europäischen Stadt, in: Anne Seibring (Red.) Gesucht! Gefunden! Alte und neue Wohnungsfragen, Bonn 2019, S. 114-127 (= Wiederdruck aus ‚Aus Politik und Zeitgeschichte‘, 27.11.2017, S. 11-18.)
  • Tim Soens, Dieter Schott, Michael Toyka-Seid and Bert de Munck: Introduction : Did Cities Change Nature? A-Long-Term Perspective, in: Diess. (eds.): Urbanizing Nature: Actors and Agency (Dis)Connecting Cities and Nature Since 1500, New York/ Oxford 2019, S. 3-25.
  • Energising European cities: From Wood provision to solar panels – providing energy for urban demand 1800-2000, in: Tim Soens, Dieter Schott, Michael Toyka-Seid and Bert de Munck (eds.): Urbanizing Nature: Actors and Agency (Dis)Connecting Cities and Nature Since 1500, New York/ Oxford 2019, S. 135-156.
  • Dieter Schott: Krieg als externer Schock oder Katalysator für neue Pfade: Zum Verhältnis von Krieg und Pfadabhängigkeit in deutschen Städten des 20. Jahrhunderts, in: Moderne Stadtgeschichte 2/2018, S. 44-58.
  • Die Heimatfront halten! Die schwierigen Aufgaben der Städte im Krieg, in: Moderne Stadtgeschichte 1/2018, S. 84-107.
  • Europäische Metropolen um 1900: Bewältigung des Wachstums, in: Stefan Sander-Faes/ Clemens Zimmermann (Hrsg.): Weltstädte, Metropolen, Megastädte. Dynamiken von Stadt und Raum von der Antike bis zur Gegenwart, Ostfildern 2018, S. 203-219.
  • Livability and Environmental Sustainability: From Smoky to Livable Cities, in: Carola Hein (Hrsg.): The Handbook of Planning History, New York/ London 2018, S. 417-427.
  • Infrastrukturnetze und soziale Ungleichheit: Die historische Perspektive, in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte 2/2017, S. 66-78.
  • Kleine Geschichte der europäischen Stadt, in: Aus Politik und Zeitgeschichte (Themenheft: Stadt), 48/2017, S.11-18.
  • TH/TU Darmstadt und die Stadt Darmstadt. Von der Koexistenz zur Kooperation, in: Christof Dipper/ Manfred Efinger/ Isabel Schmidt/ Dieter Schott (Hrsg.): Epochenschwelle in der Wissenschaft. Beiträge zu 140 Jahren TH/TU Darmstadt, Darmstadt 2017, S. 376-388.
  • (mit Christof Dipper/ Manfred Efinger/ Isabel Schmidt) Einleitung, in: Diess. (Hrsg.): Epochenschwelle in der Wissenschaft. Beiträge zu 140 Jahren TH/TU Darmstadt, Darmstadt 2017, S. 12-16.
  • (mit Jens Ivo Engels/ Nina Janich/ Jochen Monstadt) Einleitung. Städte auf dem Weg zur nachhaltigen Entwicklung, in: Diess. (Hrsg.): Nachhaltige Stadtentwicklung. Infrastukturen, Akteure, Diskurse , Frankfurt a. M. 2017, S. 7-24.
  • (mit Martin Knoll und Uwe Lübken) Introduction, in: Dies. (Hrsg.): Rivers Lost, Rivers Regained. Rethinking City-River Relations, Pittsburgh 2017, S. 3-22.
  • (mit Martin Baumeister und Bruno Bonomo) Introduction. Contested Cities in an Era of Crisis, in : Diess. (Hrsg.), Cities Contested. Urban Politics, Heritage, and Social Movements in Italy and Western Germany in the 1970s, Frankfurt a. M. 2017, S. 7-30.
  • 'The Taming of the Soar’. Leicester transforms its river environment, in: Richard Rodger / Rebecca Madgin (Hrsg.), Leicester. A Modern History, Lancaster 2016, S. 115-136.
  • Die Geschichte der Bundesrepublik als Stadtgeschichte erzählen, in: Frank Bajohr/ Anselm Doering-Manteuffel/ Claudia Kemper/ Detlef Siegfried (Hrsg.), Mehr als eine Erzählung. Zeitgeschichtliche Perspektiven auf die Bundesrepublik, Göttingen 2016, S. 159-174.
  • Are Cities Sustainable? A Discussion of Urban Metabolism in Europe, Past and Future – A Conversation between Dieter Schott an Christof Mauch, in: Global Environment 9, 2016, S. 240-255.
  • Geschichte – Stadt – Politik. Einführende Bemerkungen, in: Thomas Blank/ Alfred Georg Frei/ Steve Gräßer/ Patrick Richter (Hrsg.): Kultur – Medien – Geschichte. Über die historische Bedeutung der Stadt. Das 10. Merseburger Kulturgespräch, Merseburg 2016, S. 15-34.
  • Technisiertes Wohnen in der modernen Stadt, in: Joachim Eibach/ Inken Schmidt-Voges (Hrsg.): Das Haus in der Geschichte Europas. Ein Handbuch, Berlin/Boston 2015, S. 255-271.
  • Stadt und Infrastruktur: Einleitung, in: (Themenheft zu:) Stadt und Infrastruktur. Informationen zur modernen Stadtgeschichte 1/2015, S. 5-16.
  • Urban Development and Environment, in: Mauro Agnoletti/ Simone NeriSerneri (Hrsg.): The Basic Environmental History, Cham 2014, S. 171-198.
  • Naturkatastrophen und städtische Resilienz. Die Hamburger Sturmflut im Kontext städtischer Naturkatastrophen der Neuzeit, in: Martina Heßler/ Christian Kehrt (Hrsg.): Die Hamburger Sturmflut von 1962. Risikobewusstsein und Katastrophenschutz aus zeit-, technik- und umweltgeschichtlicher Perspektive, Göttingen 2014, S. 37-60.
  • (mit Detlev Mares) 1913. Annäherungen an ein Jahr der Möglichkeiten, in: Detlev Mares/ Dieter Schott (Hrsg.): Das Jahr 1913. Aufbrüche und Krisenwahrnehmungen am Vorabend des Ersten Weltkriegs, Bielefeld 2014, S. 7-22.
  • Die Großstadt als Lebensraum des modernen Menschen, in: Detlev Mares/ Dieter Schott (Hrsg.): Das Jahr 1913. Aufbrüche und Krisenwahrnehmungen am Vorabend des Ersten Weltkriegs, Bielefeld 2014, S. 65-88.
  • Stadt in der Geschichtswissenschaft, in: Christoph Heyl u. Harald Mieg (Hrsg.): Stadt. Ein interdisziplinäres Handbuch, Stuttgart/ Weimar 2013, S. 120-147.
  • Katastrophen, Krisen und städtische Resilienz. Blicke in die Stadtgeschichte, in: Informationen zur Raumentwicklung, H.4/2013, S. 297-309.
  • Stadt und Fluss: Zentrale Dimensionen städtischer Umweltgeschichte, in: Bärbel Kuhn/Astrid Windus (Hrsg.): Umwelt und Klima im Geschichtsuntericht. Historica et Didactica. Fortbildung Geschichte Bd. 5, St. Ingbert 2013, S.57-76.
  • 'Eigenlogik der Städte‘: Abkehr von der Urbanisierungsforschung?, in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte, H. 2/2012, S. 76-86.
  • The Handbuch der Hygiene: A Manual of Proto-Environmental Science in Germany of 1900? in: Environment, Health and History, edited by Victoria Berridge and Martin Gorsky, Basingstoke 2012, S.69-93.
  • Resilienz oder Niedergang? Zur Bedeutung von Naturkatastrophen für Städte in der Neuzeit, in: Ulrich Wagner (Hrsg.): Stadt und Stadtverderben. 47. Arbeitstagung in Würzburg, 21.-23. November 2008 (= Stadt in der Geschichte, Veröffentlichungen des Südwestdeutschen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung Band 37), Ostfildern 2012. S. 11-32.
  • Die Provinz Starkenburg im Zeitalter der Hochindustrialisierung (1871-1914), in: Dieter Schott, Die Provinz Starkenburg im Zeitalter der Hochindustrialisierung (1871-1914), in: IHK Darmstadt (Hrsg.), Von den Anfängen der Industrialisierung zur Engineering-Region. 150 Jahre IHK Darmstadt Rhein-Main-Neckar, Darmstadt 2012, S. 71-102.
  • Maßnahmen zur gezielten Verbesserung des Image im 20. Jahrhundert, in: Stadtforschungsschwerpunkt der Technischen Universität Darmstadt (Hrsg.): Die Mannheim Studie. Zur Eigenlogik Mannheims, (= Sonderveröffentlichung des Stadtarchivs Mannheim – Institut für Stadtgeschichte, Nr. 37) Ostfildern 2012, S. 55-97.
  • Städte und ihre Ressourcen in der Geschichte: Blicke über und aus Europa, in: A. Hoppe (Hg.) , Raum und Zeit der Städte. Städtische Eigenlogik und jüdische Kultur seit der Antike, Frankfurt/ New York 2011, S. 95-116.

Weitere Aufsätze und Beiträge als PDF zum Herunterladen. (wird in neuem Tab geöffnet)

Übersicht

Glock, Katja: Städtische Aufgaben und private Initiative – Public Private Partnership in Deutschland: das Beispiel der Wiederaufbau GmbH (1949-1980) in Darmstadt

Greim, Andreas: Stadt, Region und städtische Gesellschaft im Übergang. Alltag, Politik und gesellschaftlicher Wandel zwischen Weltkrieg und Inflation am Beispiel von Darmstadt, Offenbach und der Region Starkenburg

Hoschek, Swenja: Zwischen Stigma und Alltag. Aneignung und Umfeldgestaltung von Großsiedlungen durch ihre BewohnerInnen

Keesser, Sina: Raum im Bild – Darstellungstechniken der Planungspraxis

Vetter-Schultheiß, Silke: Bilder machen Geschichte. Bildpolitiken im Natur- und Umweltschutz von 1950 bis 1990

Zimmer, Martin: Paradigmenwechsel von der verkehrsgerechten Stadt zur inszenierten Stadt am Beispiel Frankfurt am Main

Glock, Katja

Arbeitstitel: Die Darmstädter Wiederaufbau GmbH und ihr Beziehungsnetz. Motor wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und politischer Entwicklungen in Darmstadt, 1949 – 1972
Kurzbeschreibung des Dissertationsprojekts:
Die geplante Dissertation stellt mit der Darmstädter Wiederaufbau GmbH eine „public private partnership“ in den Mittelpunkt der Untersuchung. Die Aufgabe der GmbH war es, durch die Ansiedlung von Industriebetrieben die wirtschaftliche Basis der im 2. Weltkrieg stark zerstörten Stadt zu verbreitern. Dazu kamen soziale und kulturelle Projekte. Diese zielten, zusammen mit den Maßnahmen zur Wirtschaftsförderung, auf langfristige Strukturverbesserungen im städtischen Raum.
Das Erkenntnisinteresse der Studie ist es, anhand der Arbeit der Darmstädter Wiederaufbau GmbH aufzuzeigen, ob und wie sich die Organisationsstruktur städtischer Aufgaben von der Nachkriegs- über die Wirtschaftswunderzeit bis hin zur Ölkrise der 1970er Jahre wandelte. Damit soll nicht nur ein Beitrag zur Geschichte Darmstadts geleistet werden. Vielmehr fragt dieses Promotionsprojekt danach, inwiefern im Rahmen der allgemeinen gesellschafts- und wirtschaftspolitischen Entwicklungen im urbanen Kontext in der Wiederaufbau GmbH spezifische Darmstädter Situationen zum Tragen kamen.
Für die Analyse wird die Gesellschaft als Teil eines Netzwerks aufgefasst, dessen Knotenpunkte im wesentlichen durch Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft repräsentiert werden. Einer der zentralen Person der Wiederaufbau GmbH und deren Aktionspartnern war der Architekt und Gesellschafter Kurt Jahn. Von ihm und von den Projekten der Gesellschaft ausgehend, lässt sich ein intensives Beziehungsgeflecht zwischen den Akteuren aufzeigen, lassen sich kommunale Steuerungs- und Entscheidungsprozesse verstehen. Dieser feldtheoretische Ansatz und literaturbasierte Vergleiche werden zeigen, in wie weit die gefundenen Ergebnisse Darmstädter Besonderheiten und in wie weit sie eher Resultat übergeordneter wirtschaftlicher, politischer und ideeller Prozesse sind.

Greim, Andreas

Arbeitstitel: Stadt, Region und städtische Gesellschaft im Übergang. Das Zusammenspiel von Alltag, Öffentlichkeit und Politik am Beispiel von Darmstadt, Offenbach a. M. und der früheren hessischen Provinz Starkenburg (1914-1924).
Kurzbeschreibung des Dissertationsprojekts:
Die zwei Jahrzehnte vom Beginn des Ersten Weltkrieges bis zum Ende der Weimarer Republik und innerhalb dieser Zeitspanne die Jahre zwischen Krieg, Revolution und Hyperinflation sind eng verknüpft sind mit der Interpretation der europäischen Zwischenkriegszeit als »Krisenjahre« der klassischen Moderne (Detlev Peukert). Die nachstehend kurz beschriebene Forschungsarbeit löst sich dagegen vom narrativen Konzept der »Krise« zugunsten eines anderen Zugangs zur Geschichte der Zwischenkriegszeit, der die Interdependenz von politischer Kommunikation und gesellschaftlicher Selbstreflexion in den Mittelpunkt rückt.
Im Gegensatz zu älteren Gesellschaftstheorien, die den negativen Einfluss von Massenmedien auf das Alltagsbewusstsein und die politischen Bewusstseinsbildung hervorheben, beruht die vorgenannte Studie auf der Annahme, dass die in modernen Gesellschaften durch die Leitmedien der politischen Kommunikation hergestellte Öffentlichkeit einen sozialen Raum schafft, in dem alle am Kommunikationsprozess beteiligten Akteure nicht nur um politische Definitionsmacht und kulturelle Deutungshoheit, sondern auch um die Unterstützung der Bevölkerung für bestimmte Modelle der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Ordnung konkurrieren müssen.
Die Studie befasst sich mit dem Zusammenspiel von Alltag, Öffentlichkeit und Politik, die am Beispiel der moralischen Ökonomie städtischer Gesellschaften oder genauer gesagt: am Beispiel von Diskursen und Praktiken der Moralisierung von Markt und Konsum in städtischen Gesellschaften dargestellt wird. Als eine mikrohistorische Forschungsarbeit stützt sich die Studie auf die Fallbeispiele von Darmstadt, der früheren Landeshauptstadt des Volksstaates Hessen, und Offenbach, vormals einer der wichtigsten Industriestandorte in der südlichen Umgebung von Frankfurt (nahezu übereinstimmend mit dem Gebiet der einstigen Provinz Starkenburg, damals wie heute eine der ökonomisch stärksten Subregionen des Rhein-Main-Gebietes).

Hoschek, Swenja
Arbeitstitel: Zwischen Stigma und Alltag. Aneignung und Umfeldgestaltung von Großsiedlungen durch ihre BewohnerInnen
Kurzbeschreibung des Dissertationsprojekts:
Die Arbeit untersucht die Entstehung von sozialen Gemeinschaften und politischen Initiativen in den neu errichteten und großangelegten Wohnungsbauprojekten der späten 1960er Jahre am Stadtrand anhand zweier Beispiele. Der Untersuchungszeitraum umfasst die 1970er und 1980er Jahre. In dieser Zeit entstand in den neuen Siedlungen erstmal ein soziales Gefüge. Doch gerieten die Großsiedlungen bereits in den 1960er Jahren in die Kritik: Zum einen liefen Planung und Realität auseinander und besonders Wohnfolgeeinrichtungen fehlten. Zum andern wurden die Berichterstattung über Großsiedlungen von Meldungen über Kriminalität und Armut dominiert, die die öffentliche Debatte prägten.
Trotz oder gerade aufgrund der negativen Außenwahrnehmung entstanden in den Großsiedlungen soziale Infrastrukturen. Betroffene setzten sich auf mehreren Ebenen für das Leben in ihrem Stadtteil ein und versuchten, mit den Stigmas ihres Wohnortes umzugehen und das Image durch reale Veränderungen im baulichen und sozialen Stadtbild zu verbessern. Dabei war die Wahrnehmung der BewohnerInnen von ihrem Wohnumfeld deutlich positiver als die öffentliche Meinung. Die Arbeit soll diese Differenz in Hinblick auf Möglichkeiten der sozialen Interaktion in den neuen Stadtteilen betrachten.

Vetter-Schultheiß, Silke
www.tdt.tu-darmstadt.de

Arbeitstitel: Bilder machen Geschichte. Bildpolitiken im Natur- und Umweltschutz von 1950 bis 1990
Kurzbeschreibung des Dissertationsprojekts:
Ausgerechnet eine rote lachende Sonne auf gelbem Grund ist bis heute die Ikone der Anti-Atomkraft-Bewegung. Das im Jahre 1975 entworfene politische Motiv sollte ein Gegenbild zur atomaren Bedrohung setzen. Dieses Symbol verweist auf den Kernpunkt meines Dissertationsprojektes: die Bildpolitiken der Natur- und Umweltschutzbewegungen und ihr Wirkungspotential. In den Blick kommen deren visuelle und rhetorischen Mittel.
Bis heute fehlen größere Arbeiten zu der Rolle von Bildern im Natur- und Umweltschutz. Die geplante Studie schließt an Theorien der visuellen Geschichtsschreibung an, etwa an die Visual (Cultural) History. Ziel ist es, die Entstehung und Ausprägung von Bildpolitiken am Beispiel der Natur- und Umweltschutzbewegungen sowie ihre Rezeption zu untersuchen und damit einen Beitrag zur bildtheoretisch informierten Umweltgeschichte zu liefern. Gefragt wird nach der Stellung von Bildern als Medien der Politik. Darüber hinaus leistet die Arbeit einen methodisch innovativen Beitrag, indem sie Bildtheorie unter den Bedingungen des Historischen neu formuliert.

Zimmer, Martin
www.architekturmz.de
Arbeitstitel: Paradigmenwechsel von der verkehrsgerechten Stadt zur inszenierten Stadt am Beispiel Frankfurt am Main
Kurzbeschreibung des Dissertationsprojekts:
Die Arbeit nimmt die Planungen zur Umsetzung einer verkehrsgerechten Stadt für Frankfurt am Main als Ausgangspunkt, nach dem Selbstverständnis oder einem sich prozessual definierenden Selbstverständnis verschiedener Akteure in der Stadt in den 1950/60er Jahre zu fragen. Dieses Selbstverständnis verändert sich im Laufe der 1960/70er Jahre, was zu einem neuen und anderen Entwurf von von dem führt, was Frankfurt sein soll. Dabei werden Aspekte der Binnenstruktur wie das Funktionieren des Systems Stadt, des Verkehrs und der Infrastruktur ebenso betrachtet wie im Außenbezug der Wettbewerb der Städte untereinander. Der Umgang mit dem Mainufer steht für Frankfurt sinnbildlich für diesen Wandel, an dem im Speziellen dieser Paradigmenwechsel aufgezeigt werden kann. In den 1950er Jahren noch Verfügungsfläche für eine Stadtautobahn wird mit dem Bau des Museumsufers Kultur als identifikationsstiftende Maßnahme fu?r Frankfurt weithin sichtbar und vermarktbar gebündelt und gleichzeitig den Frankfurtern ein Stück Grünzug und Flaniermeile entlang des Maines gegeben. Inwieweit dies etwas besonders Frankfurterisches soll im Vergleich mit Stuttgart und Darmstadt untersucht werden. Dabei werden die Akteure und ihre verschiedenen Sichtweisen und Deutungshoheiten betrachtet, sowohl was die Handelnden wie Stadtplanung, Parlament, Parteien, Amtsträger angeht, als auch diejenigen, die Handlungen und das Machtgefüge innerhalb der Stadt von Aussen beeinflussen wie Vereine, Stadtplaner, Architekten, Kulturinstitute oder die „APO“.