Personalbild von Martina Heßler, Professorin für Technikgeschichte an der TU Darmstadt, Institut für Geschichte

Prof. Dr. Martina Heßler

Technikgeschichte

Fachgebietsleitung / Geschäftsführung Institut für Geschichte

Aufgabenbereich

Professorin ab 1.2.2019

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Seit Februar 2019

Professur für Technikgeschichte, Technische Universität Darmstadt

Januar 2010 – Januar 2019

Professur für Neuere Sozial-, Wirtschafts- und Technikgeschichte, Helmut-Schmidt-Universität, Universität der Bundeswehr, Hamburg

Mai 2006 – Dezember 2009

Professur für Kultur- und Technikgeschichte an der Hochschule für Gestaltung, Offenbach

Januar 2003 – April 2006

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Neuere Geschichte der RWTH Aachen

April – September 2005

Werkvertrag des BMBF im Kontext des Forschungsprojekts »Visualisierungen in der Wissenskommunikation« im Rahmen der BMBF-Förderinitiative »Wissen für Entscheidungsprozesse«.

April 2001 –Dezember 2002

Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Forschergruppe »Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft und Technik. Formen der Wahrnehmung und Wirkung im 20. Jahrhundert« am Zentrum für Wissenschafts- und Technikgeschichte München. Forschungsprojekt zu: »Wissenschafts- und Technikstädte im 20. Jahrhundert«

September 2000 –März 2001

Postdoktorandenstipendium am Graduiertenkolleg »Sozialgeschichte von Gruppen, Schichten, Klassen und Eliten« an der Fakultät für Geschichtswissenschaft der Universität Bielefeld

Januar – August 2000

Forschungsstipendium am Institut für Europäische Geschichte in Mainz

Januar 1997 – Dezember 1999

Kollegiatin des Graduiertenkollegs »Technisierung und Gesellschaft« am Fachbereich Gesellschafts- und Geisteswissenschaften der TUDarmstadt; Promotionsprojekt zur Sozial- und Kulturgeschichte der Haushaltstechnisierung in Deutschland

Habilitation: Januar 2006 »Das Städtische als Metapher. Zum Verhältnis von Stadt und Wissenschaft im 20. Jahrhundert«

Dissertation: August 2000 ›Mrs. Modern Woman‹. Zur Sozial- und Kulturgeschichte der Haushaltstechnisierung in Deutschland

Monographien

Kulturgeschichte der Technik. Frankfurt /New York 2012.

»Die kreative Stadt« Zur Neuerfindung eines Topos. Bielefeld 2007.

»Mrs. Modern Woman«. Zur Sozial- und Kulturgeschichte der Haushaltstechnisierung. Frankfurt/New York 2001.

Gemeinsam verfasste Monographien

Gemeinsam mit Miriam Levin u.a.: Urban Modernity. Cultural Innovation in the Second Industrial Revolution. Cambridge Mass./MIT-Press, 2010.

Datenbilder. Zur digitalen Bildpraxis in den Naturwissenschaften, Bielefeld 2009; gemeinsam mit Ralf Adelmann, Jan Frercks und Jochen Hennig.

Herausgeberschaften

Themenhefte – Zeitschriften

Herausforderungen der Automatisierung. Themenheft der Zeitschrift für Technikgeschichte Heft 2 (2015).

Information moderne Stadtgeschichte: Industriestädte — neue Perspektiven. Heft 1 (2012) (gemeinsam mit Clemens Zimmermann).

Technik und Design: Das Ende der „alien universes“. Annäherungen von Technik- und Designgeschichte. Themenheft derr Zeitschrift Technikgeschichte Heft 3 (2009).

Sammelbände

Martina Heßler/Heike Weber (Hrsg.), Provokationen der Technikgeschichte. Zum Reflexionszwang historischer Forschung. Paderborn 2019.

Martina Heßler/Christian Kehrt (Hrsg.), Die Hamburger Sturmflut von 1962. Risikobewusstsein und Katastrophenschutz aus zeit-, technik- und umweltgeschichtlicher Perspektive, Reihe Umwelt und Gesellschaft, Bd. 11. Göttingen 2014.

Martina Heßler/Günter Riederer (Hrsg.), Autostädte im 20. Jahrhundert. Wachstums- und Schrumpfungsperspektiven in globaler Perspektive, Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung, Bd. 16. Stuttgart 2014.

Martina Heßler/Dieter Mersch (Hrsg.), Logik des Bildlichen. Zur Kritik der ikonischen Vernunft. Bielefeld 2009.

Martina Heßler/Clemens Zimmermann (Hrsg.), Creative Urban Milieus. Historical Perspective on Culture, Economy, and the City. Franfurt am Main/Chicago 2008.

Martina Heßler (Hrsg.), Konstruierte Sichtbarkeiten. Wissenschafts- und Technikbilder seit der Frühen Neuzeit. München 2006.

Explorationsstudie (BMBF-Förderinitiative)

Visualisierungen in der Wissenskommunikation . 71. S. (ohne Abb.), Aachen 2004 (gemeinsam mit Jochen Hennig und Dieter Mersch) im Rahmen der BMBF-Förderinitiative »Wissen für Entscheidungsprozesse«.

Aufsätze

Martina Heßler, Obsoleszenz der Menschen? Interpretationen des Mensch-Maschinen-Verhältnisses in der Moderne, in: Dietrich Boschung/Timo Kaerlein/Stefan Udelhofen (Hrsg.), Kulturelle Figurationen der Obsoleszenz. Würzburg 2019, S. 99-114.

Die Vierteilung der Vergangenheit. Eine Kritik des Begriffs Industrie 4.0, in: Technikgeschichte 86 (2019) 1, S. 153-170. [mit Nora Thorade]

Techno-Humanity. A Plea for a Historical Anthropology for Technology, in: ICON: Journal of the International Committee for the History of Technology 24, 2018/2019, S. 65-75.

Menschen – Maschinen – MenschMaschinen in Zeit und Raum. Perspektiven einer Historischen Technikanthropologie, in: Martina Heßler/Heike Weber (Hrsg.), Provokationen der Technikgeschichte. Paderborn 2019, S. 35-68.

Technik und Autonomie, in: Hartmut Hirsch-Kreinsen/Anemarie Karacic (Hrsg.), Autonome Systeme und Arbeit. Perspektiven, Herausforderungen und Grenzen der Künstlichen Intelligenz in der Arbeitswelt. Bielefeld 2019, S. 247-274.

Historische Perspektiven auf die Arbeitsgesellschaft in Zeiten des digitalen Wandels, in: Roman Herzog Institut, Diskussionen 3, Aufbruch oder Abbruch?Trends und Perspektiven der Arbeitsgesellschaft. München 2019, S. 19-27.

Der Job-Futuromat und Utopien der Arbeitsgesellschaft, in: Rita Müller/Mario Bäumer (Hrsg.), Out of Office. Wenn Roboter für uns arbeiten. Ausstellungskatalog zur gleichnamigen Ausstellung im Museum der Arbeit. Hamburg 2018, S. 158-161.

»If you can’t beat ’em, join ’em«. Computerschach und der Wandel der Mensch-Maschinen-Verhältnisse, in: Frank Bösch (Hrsg.), Wege in die digitale Gesellschaft. Computernutzung in der Bundesrepublik 1955-1990, Reihe Geschichte der Gegenwart, Bd. 20. Göttingen 2018, S. 298-321.

Allmacht / Ohnmacht. Technik als Kippfigur, in: Zeitschrift für Sozialmanagement. Journal of Social Management, Heft 1 (2018), S. 13-24.

Der Visionär als wahrer Realist. Zur Bedeutung von Technikvisionen, in: Die Politische Meinung, 62. Jahrgang, Nr. 547, November/Dezember 2017, S. 14-19.

Grenzüberschreitungen. Denken in die Zukunft. Vision und Dystopie des Internets, in: Andreas Fickers/Rüdiger Haude/ Stefan Krebs/ Werner Tschacher (Hrsg.), Jeux sans Frontières? – Grenzgänge der Geschichtswissenschaft. Bielefeld 2017, S. 235-246.

Der Erfolg der ,,Dummheit“. Deep Blues Sieg über den Schachweltmeister Garri Kasparov und der Streit über seine Bedeutung für die Künstliche Intelligenz-Forschung, in: NTM Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaften, Technik und Medizin. Volume 25 (2017) Nr. 1, S. 1-33.

Mensch und Maschine. Eine Einführung von Martina Heßler, in: Westfälische Wirtschaftsgeschichte. Quellen zur Wirtschaft, Gesellschaft und Technik vom 18. bis 20. Jahrhundert. Münster 2017, S. 272-279.

Abfall als Denkobjekt. Eine Re-Lektüre von Michael Thompsons »Mülltheorie« (1979), in: Zeithistorische Forschung/Studies in Contemporary History 13 (2016), S. 543-549.

Der Mensch als Leib. Menschenbilder in einer technischen Kultur, in: Jörg Sternagel/Fabian Goppelsröder (Hrsg.), Techniken des Leibs. Weilserswist 2016, S. 217-236.

Das Öffnen der black box. Perspektiven der Genderforschung auf Technikgeschichte, in: Daniela Döring / Hannah Fitsch (Hrsg.), Gender; Technik; Museum. Strategien für eine geschlechtergerechte Museumspraxis, Berlin 2016, S. 19-38.

Angst vor Technik und das Kontingentwerden »des Menschen«, in: Markus Bernhardt, Stefan Brakensiek und Benjamin Scheller (Hrsg.), Ermöglichen und Verhindern. Vom Umgang mit Kontingenz. Frankfurt am Main 2016, S. 209-234.

Zur Persistenz der Argumente im Automatisierungsprozess, in: Aus Politik und Zeitgeschichte, 66. Jahrgang, 18-19/2016, 02.05.2016, S. 17-24.

Martina Heßler, Gilbert Simondon und die Existenzweise technischer Objekte – eine technikhistorische Lesart, in: Technikgeschichte, 83 (2016), Heft 1, S. 3-32.

Martina Heßler, Recht unzureichend konstruiert. Ideengeschichtliches zum fehlerhaften Menschen, in: Wespennest, Themenheft Mensch und Maschine, 2015. Link

Einleitung. Herausforderungen der Automatisierung: Forschungsperspektiven, in: Zeitschrift für Technikgeschichte, Bd. 82 (2015) 2, S. 99-108.

Die Ersetzung des Menschen? Die Debatte um das Mensch-Maschinen-Verhältnis im Autotmatisierungsdiskurs, in: Zeitschrift für Technikgeschichte, Bd. 82 (2015) 2, S. 109-136.

Die Halle 54 bei Volkswagen und die Grenzen der Automatisierung. Überlegungen zum Mensch-Maschine-Verhältnis in der industriellen Produktion der 1980er-Jahre, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 11 (2014), H. 1. Link

Martina Heßler/Kai Blüthgen, Schuld, Bewährung und Katastrophengedächtnis. Der Zeitungsdiskurs um die Hamburger Sturmfluten 1962 und 1976, in: Martina Heßler/Christian Kehrt (Hrsg.), Die Hamburger Sturmflut von 1962. Risikobewusstsein und Katastrophenschutz aus zeit-, technik- und umweltgeschichtlicher Perspektive, Reihe Umwelt und Gesellschaft, Bd. 11. Göttingen 2014, S. 151-169.

Martina Heßler/Christian Kehrt, Einleitung. Die Hamburger Sturmflut. Betrachtungen aus zeit-, technik- und umwelthistorischer Perspektive, in: dies. (Hrsg.), Die Hamburger Sturmflut von 1962. Risikobewusstsein und Katastrophenschutz aus zeit-, technik- und umweltgeschichtlicher Perspektive, Reihe Umwelt und Gesellschaft, Bd. 11. Göttingen 2014, S. 9-34.

Automobilstädte und ihre Geschichte(n) – Perspektiven und Leitfragen der Forschung, in: Martina Heßler/Günter Riederer (Hrsg.), Autostädte im 20. Jahrhundert. Wachstums- und Schrumpfungsperspektiven in globaler Perspektive, Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung, Bd. 16. Stuttgart 2014, S. 19-29.

Martina Heßler / Günter Riederer (Hrsg.), Von Autos und ihren Städten – ein Aufriss, in: dies. (Hrsg.), Autostädte im 20. Jahrhundert. Wachstums- und Schrumpfungsperspektiven in globaler Perspektive, Beiträge zur Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung, Bd.16. Stuttgart 2014, S. 7-17.

„Oh the humanity“. Herbert Morrisons Radioreportage vom Absturz der „Hindenburg“ in Lakehurst, in: Gerhard Paul / Ralph Schock (Hrsg.), Sound des Jahrhunderts. Geräusche, Töne, Stimmen – 1889 bis heute. Bonn 2013.

Crisis in Automotive Cities. The ambivalent role of the car industry, in: „Autostadt“ Wolfsburg and Motor Town Detroit, in: Clemens Zimmermann (Hrsg), Industrial Cities. History and Future. Frankfurt/New York 2013, S. 165-187.

Wegwerfen. Zum Wandel des Umgangs mit Dingen, in: Zeitschrift für Erziehungswissenschaft, Band 16, Heft 2 (2013), S. 253-266.

Die technisierte Lebenswelt. Perspektiven für die Technikgeschichte, in: Zeitschrift Geschichte in Wissenschaft und Unterricht, 64, 2013, H. 5/6, S. 270-283.

Zischen, Klippen und Steine. Konstruktion und Wirklichkeit, in: Jan-Henrik Möller, Jörg Sternagel, Leonore Hipper (Hrsg.), Paradoxalität des Medialen. Paderborn 2013, S. 277-286.

Visuelles Denken und ästhetisches Handeln. Überlegungen zur Logik der Bilder, in: Liebsch, Dimitri/Mößner, N. (Hrsg.), Visualisierung und Erkenntnis. Bildverstehen und Bildverwenden in Natur- und Geisteswissenschaften. Köln 2012, S. 81-95.

Ansätze und Methoden der Technikgeschichtsschreibung. Zusatztexte im Internet zu: Martina Heßler, Kulturgeschichte der Technik. Frankfurt/New York 2012. Link.

Einleitung, in: Industriestädte – neue Perspektiven. Herausgabe des Themenheftes der Zeitschrift Information moderne Stadtgeschichte Heft 1, (2012), S. 6-14 (gemeinsam mit Clemens Zimmermann).

Perspektiven historischer Industriestadtforschung. Neubetrachtungen eines etablierten Forschungsfeldes, in Archiv für Sozialgeschichte, Bd. 51, 2011, S. 661-694 (gemeinsam mit Clemens Zimmermann).

Geschichte von Autostädten in globaler Perspektive. Plädoyer für eine global orientierte Zeitgeschichtsschreibung, in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte, Heft 1, (2011), S. 91-100.

Damned always to Alter, but never to Be. Berlin’s Culture of change around 1900, in: Miriam Levin u.a., Urban Modernity. Cambridge 2010, S. 167-204.

Vom Fetisch des Neuen und zur Erinnerung an das Alte, in: Sushi, Bd. 12, 2010, S. 10-17.

Maschinen für die moderne Frau. Werbung für elektrische Haushaltsgeräte in den 1920er und 1930er Jahren, in: Horstmann Theo/Regina Weber (Hrsg.), »Hier wirkt Elektrizität«. Essen 2010, S. 76-88.

Einleitung zum Themenheft: Das Ende der „alien universes“. Annäherungen von Technik- und Designgeschichte, in: Technikgeschichte. 3 (2009), S. 179-190.

Ver“dinglichte“ Technikkritik. Zum Recyclingdesign der 1970er Jahre, in: Themenheft der Zeitschrift für Technikgeschichte, Das Ende der „alien universes“. Annäherungen von Technik- und Designgeschichte. 3 (2009). S. 255-276.

Einleitung, Datenbilder und Bildpraxen, in: Datenbilder. Zur digitalen Bildpraxis in den Naturwissenschaften. Bielefeld (Juni) 2009; gemeinsam mit Ralf Adelmann, Jan Frercks und Jochen Hennig, S. 10-21.

Bilderwissen. Bild- und wissenschaftstheoretische Überlegungen, in: Datenbilder . Zur digitalen Bildpraxis in den Naturwissenschaften. Bielefeld 2009; gemeinsam mit Ralf Adelmann, Jan Frercks und Jochen Hennig, S. 133-161.

Die „weiße Dame“. Eine Frauenfigur der Werbung im Wandel der Zeit, in: Gerhard Paul (Hrsg.), Das Jahrhundert der Bilder. 1900 bis 1949. Göttingen 2009, 1. Band, S.284-291.

Die Gestalt der technischen Moderne. Forschungen im Schnittfeld von Design- und Technikgeschichte, in: NTM. Zeitschrift für Geschichte der Wissenschaft, Technik und Medizin, Volume 16, Number 2 / Juni 2008, S. 245 -258.

Visuelle Wissenskommunikation in Astronomie und Nanotechnologie, in: Renate Mayntz /Friedhelm Neidhardt / Peter Weingart / Ulrich Wengenroth (Hrsg.), Wissensproduktion und Wissenstransfer. Wissen im Spannungsfeld von Wissenschaft, Politik und Öffentlichkeit:. Bielefeld 2008, S. 41-74 (gemeinsam mit Ralf Adelmann und Jochen Hennig).

Vom Elfenbeinturm zur kreativen Stadt. Das Beispiel der Wissenschaftsstadt Garching bei München, in: Zeitschrift für Kulturwissenschaft, 1/2008, Kreativität eine Rückrufaktion.

„Der Mond ist ein Ami.“ Bilder der Mondlandung und die Inszenierung der Wissenschaft, in: Gerhard Paul (Hrsg.), Das Jahrhundert der Bilder, 1949 bis heute. Göttingen 2008, Band 2, S. 394-401.

Doppelhelix. Die Karriere eines Wissenschaftsbildes, in: Gerhard Paul (Hrsg.), Das Jahrhundert der Bilder, 1949 bis heute. Göttingen 2008, 2. Band, S. 72-79.

Science and the Postwar-City. The in?uence of European traditions and American models. in: Mikael Hård / Thomas Misa (eds.), Urban Machinery: Inside Modern European Cities. Cambridge / London, MIT-Press 2008, S. 211-232.

The Frankfurt Kitchen as a model for modern life and the „traditional“ practices of users, in: Ruth Oldenziel / Karin Zachmann (eds.), Cold War Kitchen – Americanisation, Technological and European Users. Cambridge 2009, S. 163-184.

Period Eye(s) in der Geschichte der Moderne, in: Ute Schneider / Lutz Raphael (Hrsg.), Dimensionen der Moderne. Frankfurt am Main 2008, S. S. 291-310.

„Wissenschaftsstädte“. Zur Bedeutung des Topos der „kreativen Stadt“ für die Wissensproduktion, in: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte, Heft 2 /2007, S. 145-160.

Architectural Structuralism and a New Mode of Knowledge Production, in: Reinhard Heil u.a. (Hrsg.), Tensions. Technological and Aesthetic (Trans)Formations of Society. Bielefeld 2007, S. 185-198.

Die „Mona Lisa der modernen Wissenschaften“. Zur Doppelhelixstruktur als einer kulturellen Ikone, in: Alexander Gall (Hrsg.), Konstruieren, Kommunizieren, Präsentieren. Bilder von Wissenschaft und Technik; wird erscheinen: Göttingen 2007, S. 291-315.

Der Imperativ der Sichtbarmachung. Zu einer Bildgeschichte der Unsichtbarkeit, in: Bildwelten des Wissens. 4 (2006),2, Bilder ohne Betrachter, S 69-79.

Von der doppelten Unsichtbarkeit digitaler Bilder, in: Zeitenblicke 5 (2006), Nr. 3. Themenheft, Digitale Medien und Wissenschaftskulturen. Link.

Die Vertreibung ins Paradies. Von der technisierten „Wohnmaschine“ zur „Primitivsied­lung“, in: Alena Janatková/Hannah Kozinska-Witt (Hrsg.), Wohnen in der Großstadt 1900-1939. Stuttgart 2006, S. 297-314.

Die Konstruktion visueller Selbstverständlichkeiten. Überlegungen zu einer Visual History der Wissenschaft und Technik, in: Gerhard Paul (Hrsg.), Visual History. Ein Studienbuch. Göttingen 2006, S. 76-95.

Wissenschaftsenklaven. Die Inszenierung von Kommunikation und Urbanität im suburbanen Raum, in: Adelheid von Saldern (Hrsg.), Stadt und Kommunikation in bundesrepublikanischen Umbruchszeiten, wird erscheinen: Stuttgart (Herbst) 2006, S. 83-101.

Unternehmensareale in der Stadt. Integrierte oder fragmentierte Räume? In: Archiv für Sozialgeschichte 46 (2006). Rahmenthema „Integration und Fragmentierung in europäischen Städten“. S.443-466.

Clio-Online Guide Technikgeschichte (gemeinsam mit Anne Sudrow und Heike Weber). Link.

Hilflose Produzenten und selbstbewußte Hausfrauen. Der Vermittlungsprozess einer neuen Technik für den Haushalt in den 1920er und 1930er Jahren, in: Lotte Kéhry (Hrsg.), Festschrift für Max Kerner zum 65. Geburtstag. Aachen 2006, 351-368.

Annäherungen an Wissenschaftsbilder, in: Martina Heßler (Hrsg.), Konstruierte Sichtbarkeiten. Wissenschafts- und Technikbilder seit der Frühen Neuzeit. München 2006, S. 11-37.

Bilder zwischen Kunst und Wissenschaft. Neue Herausforderungen für die Forschung, in: Geschichte und Gesellschaft. Zeitschrift für Historische Sozialwissenschaft. 31 (2005) 2, S. 266-291.

Die elektri?zierte Stadt. Zum Spannungsfeld von Urbanität und Privatisierung der Lebenswelt, in: Informationen zur modernen Stadtgeschichte. Themenheft Stadtraum und Geschlechterperspektiven. Heft 1/ 2004, S. 66-81.

Visionen des Über?usses. Entwürfe der zukünftigen Massenkonsumgesellschaft im 20. Jahrhundert, in: Hartmut Berghoff / Jakob Vogel (Hrsg.), Wirtschaftsgeschichte als Kulturgeschichte. Dimensionen eines Perspektivwechsels. Frankfurt /Main 2004. S. 455-480.

Vernetzte Wissensräume. Zur Bedeutung von Orten in einer vernetzten Welt. in: Technikgeschichte, Bd. 70 (2003), H. 4, S. 235-253.

Modernisierung wider Willen. Wie die Haushaltstechnik in den Alltag kam, in: Lars Bluma / Wolfhard Weber, Technikvermittlung und Technikpopularisierung. Historische und didaktische Perspektiven. Münster 2004, S. 233-252.

Stadt als innovatives Milieu – Ein transdisziplinärer Forschungsansatz, in: Neue Politische Literatur, Band 47 (2002) Heft 2, S. 193-223.

Technopoles and Metropolises. Science, Technology and the City. A Literature Overview.

Frauenarbeit im Krieg, in: Ute Schneider/ Thomas Lange (Hrsg.): Kriegsalltage. Darmstadt und die Technische Hochschule im Ersten Weltkrieg. Darmstadt 2002, S. 217-250.

Educating Men how to Develop Technology: the Role of Professional Housewives in the Diffusion of Electrical Domestic Appliances in the Inter-War-Period in Germany, in: Icon. Journal of the International Committee for the History of Technology. Vol. 7, 2001, S. 95-105.

Elektrische Helfer für Hausfrau, Volk und Vaterland. Technische Konsumgüter im »Dritten Reich«. in: Technikgeschichte, Band 68, (2001), H. 3, 203-229.

Lebensreform und praktische Haushaltsführung, in: Die Lebensreform. Entwürfe zur Neugestaltung von Leben und Kunst in der Moderne. Katalog zur Ausstellung des Instituts Mathildenhöhe. Darmstadt, September 2001.

»Do Companies Know What Women Want?« The Introduction of Electrical Domestic Appliances in the Interwar Period«, in: michigan feminist studies, number 13, 1998-1999, Themenheft Technology/Technologies, S. 19-39.

Die Einführung elektrischer Haushaltsgeräte in der Zwischenkriegszeit – Der Angebotspush der Produzenten und die Reaktion der Konsumentinnen, in: Technikge­schichte, Band 65 (1998) H. 4, S. 297-311.

Tagungsbericht HT 2008: Wirtschaftliche Ungleichheit als globales Problem des 20. Jahrhunderts. 30.09.2008-03.10.2008, Dresden.

Aktuelle Forschungsprojekte

Der „fehlerhafte Mensch“

Menschen sind fehlerhaft. Dies würde niemand bestreiten. Spätestens seit dem 19. Jahrhundert entwickelte sich allerdings eine neue Vorstellung der Fehlerhaftigkeit der Menschen. Sie ist eng verbunden mit der Annahme, dass Maschinen „besser“ seien als Menschen. Menschen wurden in verschiedensten Bereichen mit Maschinen verglichen und als unzulänglich, problematisch, eben fehlerhaft bezeichnet.

In diesem Buchprojekt wird das Konzept des „fehlerhaften Menschen“ als Topos historisch rekonstruiert und in seiner Bedeutung für technische Entwicklungen und die Signaturen einer technischen Kultur herausgearbeitet.

Literatur:

Martina Heßler: Recht unzureichend konstruiert. Ideengeschichtliches zum fehlerhaften Menschen, in: Wespennest, Themenheft Mensch und Maschine, 2015.

Der Topos der Ersetzung

Eng verknüpft mit der Vorstellung des fehlerhaften Menschen ist die Idee, Menschen durch Maschinen zu ersetzen. Die Ersetzung menschlicher Tätigkeiten und Fertigkeiten durch Maschinen wurde in der westlichen Moderne zu einem Topos, der einerseits mit Hoffnungen auf die Befreiung der Menschen von lästigen, langweiligen oder unangenehmen Aufgaben verbunden war, andererseits war und ist die Ersetzung der Menschen eng mit Ängsten vor dem Überflüssigwerden der Menschen verknüpft.

Das Projekt zeichnet die Idee der Ersetzung der Menschen durch Maschinen historisch nach. Dabei geht es nicht nur um die Debatten in der Arbeitswelt, sondern um die grundsätzliche Vorstellung, Maschinen für Tätigkeiten der Menschen einzusetzen. Dies betrifft in jüngster Zeit auch den sozialen Bereich, wenn Pflegeroboter oder Sexroboter entwickelt werden oder Roboter, wie in Japan, an Hotelrezeptionen stehen.

Literatur:

Martina Heßler, Obsoleszenz der Menschen? Interpretationen des Mensch-Maschinen-Verhältnisses in der Moderne, in: Dietrich Boschung/Timo Kaerlein/Stefan Udelhofen (Hrsg.): Kulturelle Figurationen der Obsoleszenz, Würzburg 2019, S. 99-114.

Martina Heßler, Ersetzung des Menschen? Die Debatte um das Mensch-Maschinen-Verhältnis im Automatisierungsdiskurs, in: Zeitschrift für Technikgeschichte, Bd. 82 (2015) 2, S. 109-136.

Historische Technikanthropologie der Arbeit

Arbeit wurde in westlich geprägten Gesellschaften seit der Frühen Neuzeit zu einer anthropologischen Grundbestimmung. Darauf wurde bereits vielfach hingewiesen. Die Technisierung löste daher auch immer wieder Fragen nach der Position der Menschen in der Arbeitswelt aus. Die Ersetzung durch Maschinen war nicht nur eine gesellschaftliche und eine existenzielle Frage, sondern seit dem 19. Jahrhundert stellt sie auch ein anthropologisches Problem dar. Der Minister für Atomfragen Siegfried Balke bezeichnete die Position der Menschen in der Arbeitswelt bereits 1957 als die größte Herausforderung der Zeit. Aufgeregte Debatten der jüngsten Zeit und die stete Referierung auf Studien wie die von Osborne/Frey zur Ersetzung menschlicher Arbeit verweisen darauf, dass dies auch heute noch gilt. Des Weiteren veränderte die Technisierung der Arbeitswelt die menschlichen Praktiken, Kompetenzen und Körper der Menschen.

Das Projekt fragt nach dem historischen Wandel des MenschMaschinen-Verhältnisses, nach der Position der Menschen in der Arbeitswelt, ihrem Selbstverständnis und dem Wandel menschlicher Praktiken.

Literatur:

Martina Heßler, Ersetzung des Menschen? Die Debatte um das Mensch-Maschinen-Verhältnis im Automatisierungsdiskurs, in: Zeitschrift für Technikgeschichte, Bd. 82 (2015) 2, S. 109-136.

Martina Heßler, Die Halle 54 bei Volkswagen und die Grenzen der Automatisierung. Überlegungen zum Mensch-Maschine-Verhältnis in der industriellen Produktion der 1980er-Jahre, in: Zeithistorische Forschungen/Studies in Contemporary History, Online-Ausgabe, 11 (2014), H. 1. Link

Technikemotionen

Emotionsgeschichte hat die Kulturalität und Historizität von Emotionen in jüngster Zeit vielfach erforscht. Technisierungsprozesse sind Teil dieser Wandlungsprozesse. Technik veränderte emotionale Praktiken und auch die Konzepte von Emotionen. Umgekehrt waren technische Entwicklungen, Akzeptanz, Aneignungen und Nutzungen von Technik stark von Emotionen geprägt.

Ziel ist es, eine Forschung zu Technikemotionen zu etablieren, die als systematischer Zugang im Schnittfeld von Technik- und Emotionsgeschichte erst in den Anfängen steckt.

Derzeit wird insbesondere ein Projekt zu emotionalen Maschinen, d.h. zur Geschichte der emotionalen Bindung an technische Objekte, verfolgt.

Literatur:

Martina Heßler (Hrsg.): Technikemotionen. Zur Ko-Konstruktion von Technik und Emotionen. (in Vorbereitung)

Martina Heßler/Bettina Hitzer (Hrsg.). Themenheft “Technology and Fear: Technikgeschichte, 2019, Heft 3. Siehe darin die Einleitung. (in Vorbereitung)

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Stadtgeschichte

Industrie- und Autostädte im 20. Jahrhundert. Wachstums- und Schrumpfungsperspektiven.

Autostädte wurden als spezifischer Stadttypus des 20. Jahrhunderts untersucht. Die Automobilindustrie stellt nach wie vor eine Schlüsselindustrie dar, von der weitere Industriezweige abhängen. Zudem ist das Automobil ein symbolbehaftetes Konsumgut, das – trotz Ressourcen- und Umweltproblematik –für Wohlstand, individuelle Freiheit und Modernität steht. Die Automobilkultur prägte die Städte. Anders als viele westliche Industriestädte, die im 19. Jahrhundert entstanden und heute vor allem Schrumpfungsprozessen ausgesetzt sind, weisen sie eine wechselvolle Geschichte auf, vor allem wenn man sie in globaler Perspektive betrachtet.

In einem DFG-Projekt wurden in Kooperation mit Prof. Dr. Clemens Zimmermann, Universität des Saarlandes, die Städte Wolfsburg und Wilhelmshaven (Projektleitung Heßler) sowie die Städte Rüsselsheim und Völklingen (Projektleitung Zimmermann) untersucht.

Das Projekt ist abgeschlossen. Die Monographie des Bearbeiters Dr. Jörn Eiben wird zu Beginn des Jahres 2020 erscheinen.

Wissenschafts- und Technikstädte.

Stadt und Wissenschaft sind in vielfacher Weise verflochten. Historisch betrachtet galten Städte häufig als Orte des Wissens, des Austausches und der Entstehung von Neuem. Wie sich das Verhältnis von Stadt und Wissenschaft in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts darstellte, wurde in einem am Forschungszentrum des Deutschen Museums angesiedelten Projekt (Habilitationsprojekt) am Beispiel der Stadt München untersucht.

Geschichte der Visualisierung / Wissenskommunikation

Die Rolle von Bildern und Visualisierungen in den Naturwissenschaften ist offensichtlich. Ein Forschungsprojekt untersuchte dieses visuelle Denken und visuelle Kommunizieren in den Naturwissenschaften (BMBF-Projekt). Es handelte sich um eine Kooperation mit der Universität Potsdam und der Humboldt-Universität.

Geschichte der Dinge / Designgeschichte

Der Technikgeschichte wird häufig eine gleichsam natürliche Affinität zu Objekten, zu Materialität zugesprochen. In verschiedenen Publikationen wurde der Frage nachgegangen, inwieweit sich Ding- , Design- und Technikgeschichte produktiv verbinden lassen. Dinge und das Design prägten die moderne technische Kultur. Untersucht wurden beispielsweise Praktiken des Wegwerfens und Gegenbewegungen wie spezifische Formen des Recyclings-Designs in den 1970er Jahren.

•Mitglied des DFG-Fachkollegiums Geschichtswissenschaft (2016-2020)

•Mitglied der Akademie der Technikwissenschaften (seit 2017)

•Mitglied des Beirats des Deutschen Museums (seit 2017)

•Mitglied des Beirats des Zentrums für Zeithistorische Forschung, Potsdam (seit 2019)

•Mitglied des Beirats des Instituts für sozialbezogene Raumforschung Erkner (2016-2019)

•Vorsitzende der Gesellschaft für Technikgeschichte (GTG) (von 2008-2014)

•Stellvertretende Vorsitzende der Gesellschaft für Stadtgeschichte und Urbanisierungsforschung (2008-2012)

•Mitglied der Wissenschaftlichen Leitung der Zeitschrift Technikgeschichte

•Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Zeitschrift NTM

•Mitglied des Herausgebergremiums der Zeitschrift Moderne Stadtgeschichte

•Mitglied des Nominating Committee der Society for the History of Technology (2010-1014)

•Mitherausgeberin der Reihe “Geschichte der technischen Kultur“ (Schöningh Verlag)

ArtTitelZeitRaum
VorlesungGeschichte der IndustrialisierungDonnerstag 09:50 – 11:30 S101/A02
QuellenübungMensch-Maschinen-Verhältnisse seit der Frühen Neuzeit Mittwoch 09:50 – 11:30 S4 22/2
OberseminarTechnik-Umwelt-Stadt I (gem. mit. Dieter Schott)Dienstag 16:15 – 17:55 S4 22/5
SeminarMasterseminarDienstag, 09:50 – 11:30S4 22/3