Aktuelles

„Protest und Gewalt im Nachkrieg“ Einladung zum Vortrag am 29.09.2021

Das Institut für Stadtgeschichte führt in der Dokumentationsstätte „Gelsenkirchen im Nationalsozialismus“ regelmäßig Veranstaltungen durch. Die Veranstaltungen sollen ein Forum bieten, mit ausgewiesenen Fachleuten verschiedene Themen aus der Geschichte des

Nationalsozialismus und aus der politischen und pädagogischen Auseinandersetzung mit dem „Dritten Reich“ öffentlich zu diskutieren.

Im Rahmen dieser Vortragsreihe wird Prof. Dr. Nicolai Hannig am 29.09.2021 zum Thema „Protest und Gewalt im Nachkrieg. Die Besatzungszeit im Ruhrgebiet (1945-1948)“ sprechen.

Download FLYER. (wird in neuem Tab geöffnet)

Weitere Informationen finden Sie HIER.

Prof. Dr. Nicolai Hannig gewinnt den Turku Book Award 2021

Nicolai Hannig wurde für sein Buch„Kalkulierte Gefahren. Naturkatastrophen und Vorsorge“ (2019) mit dem Turku Book Award 2021ausgezeichnet, einem Buchpreis der European Society for Envrionmental History und des Rachel Carson Centers.“

Call for Papers

Bewerben Sie sich jetzt für das Panel:

"Reste und Ressourcen. Regulierungen von Stoffströmen im 20. Jahrhundert“ auf den 6. Schweizerischen Geschichtstagen,

vom 29. Juni bis 1. Juli 2022 in Genf.

Bitte richten Sie Ihren Abstract (max. 1.500 Zeichen) per E-Mail an .

Deadline: 31.08.2021.

HIER geht es zur Beschreibung des Panels.

Die Bewerbungshinweise finden Sie HIER.

Online-Tagung: Von Wanderkino bis YouTube

Online: Von Wanderkino bis YouTube
Katholische Filmarbeit gestern und heute

Wie die katholische Kirche in der Öffentlichkeit agiert, ist häufig Thema medialer Berichterstattung. Die eigenständige kirchliche Medienarbeit ist allerdings nur selten wissenschaftlich hinterfragt worden. Dieser Problematik widmet sich die Tagung, indem sie einen Blick auf die Auseinandersetzung der katholischen Kirche mit dem Medium Film wirft.

Hier geht's zur Anmeldung / zum Programm.

Neuerscheinung: Kalkstein als „kritischer“ Rohstoff

Anfang Januar ist die Habilitation von Dr. Sebastian Haumann als Printversion erschienen:

Sebastian Haumann: Kalkstein als „kritischer“ Rohstoff. Eine Stoffgeschichte der Industrialisierung, 1840-1930, Bielefeld 2020.

Ohne Kalkstein keine Industrialisierung? Neben Kohle und Erzen war Kalkstein der wichtigste Rohstoff der Eisen- und Stahlindustrie im 19. Jahrhundert. Sebastian Haumanns Stoffgeschichte zeigt, wie die materiellen Eigenschaften des Gesteins in die Praktiken der Verhüttung und Stahlherstellung eingebunden waren, ohne diese Praktiken zu determinieren. Sie zeigt aber auch, wie Kalkstein zu einem »kritischen« Rohstoff wurde, der kaum zu ersetzen war und die Eisen- und Stahlindustrie vor große Herausforderungen stellte – nicht nur, weil er nicht beliebig verfügbar war, sondern auch, weil die Arbeit in den Steinbrüchen zu vielfältigen sozialen Konflikten führte.

Das Buch ist bei allen Buchhandlungen oder direkt beim Verlag erhältlich. Zur Verlagsseite

Zum 1. Oktober 2020 hat Prof. Dr. Nicolai Hannig die Professur für Neuere Geschichte am Institut für Geschichte der Technischen Universität Darmstadt angetreten. Zu seinen Schwerpunkten in Lehre und Forschung zählen die deutsche und europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Umwelt- und Stadt-, Medien- und Religionsgeschichte. Aktuell beschäftigt er sich mit Projekten zur historischen Risikoforschung und Gewaltgeschichte seit 1800. Derzeit arbeitet er an einer Studie zu Straßenkämpfen in europäischen Großstädten im 19. und 20. Jahrhundert.

Ein Artikel von Prof. Dr. Nicolai Hannig, erschienen am 21.10.2021,
in: Die Volkswirtschaft – La Vie économique,

Vorsichtsmaßnahmen, um Naturkatastrophen abzuwehren, galten früher als ketzerisch. Doch die Geschichte der Vorsorge und der Versicherung zeigt auch: Der Kampf gegen die Risiken der Natur stärkte das Vertrauen in den Staat – aber schwächte die Eigenverantwortung und das Bewusstsein für Gefahren.

https://dievolkswirtschaft.ch/…/in-gottes-handwerk-pfuschen/