Bild: W. Maleczek

Prof. Dr. Gerrit Jasper Schenk

Mittelalterliche Geschichte

Fachgebietsleitung / Geschäftsführung Institut für Geschichte

Kontakt

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Für allgemeine Anfragen wenden Sie sich bitte an Frau , die Fachgebietsassistenz.

Digitale Sprechstunden:

Im Wintersemester 2021/22 befindet sich Herr Schenk im Forschungssemester, Sprechstundenin dieser Zeit finden wie folgt statt:

Donnerstag, 28.10., 16:30 Uhr

Donnerstag, 18.11., 14:30 Uhr

Donnerstag, 13.1., 16:30 Uhr

Bitte melden Sie Gesprächsbedarf und Thema/Anliegen einen Arbeitstag vorher bei der an.

English CV (wird in neuem Tab geöffnet) (PDF)

1996 – 2001

Studium der Geschichte und Klassischen Archäologie in Heidelberg, Siena und Berlin. Magister artium (Universität Heidelberg, 1996) und Promotion (Universität Stuttgart, 2001) in mittelalterlicher Geschichte.

2001 – 2008

Wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt am Historischen Seminar der Universität Heidelberg über Herrschertreffen als Ritual und an der Heidelberger Akademie der Wissenschaften (Forschungsstelle Deutsches Rechtswörterbuch) im Bereich der digital humanities. Nach Stationen als Wissenschaftlicher Assistent an der Gesamthochschule Universität Essen und der Universität Stuttgart Forschungsaufenthalte in Frankreich und Italien mit Stipendien der Deutschen Historischen Institute Paris und Rom.

2005 – 2009

Gemeinsam mit Franz Mauelshagen Initiator und Koordinator eines internationalen DFG-Netzwerks zur Erforschung historischer Katastrophen,

2008 – 2012

Forschungsstipendium der Gerda Henkel-Stiftung für eine Arbeit über Katastrophen im Oberrhein- und Arnotal im Spätmittelalter. Leiter einer Nachwuchsforschergruppe über „Katastrophenkulturen“ im Heidelberger Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“.

2009

Berufung zum Professor für Geschichte des Mittelalters am Institut für Geschichte der Technischen Universität Darmstadt.

2010 – 2014

gemeinsam mit Monica Juneja Leiter des Forschungsprojekts „Bilder von Katastrophen“ am Heidelberger Exzellenzcluster „Asien und Europa im globalen Kontext“.

2019 – 2021

Studien- und Lehramtsdekan

Kulturgeschichte | Umwelt- und Infrastrukturgeschichte | Stadtgeschichte | transkulturelle Geschichte | Zeremoniell und Ritual | historische Katastrophenforschung | Mentalitätsgeschichte | Wahrnehmungsgeschichte | Wissensgeschichte | Quellenkunde | Politische Anthropologie | Reise- und Pilgerforschung

Forschungsprojekte

SPP 2361 Fluviale Antroposphäre (Mitglied des Steering Comittees)

Abgeschlossene Forschungsprojekte

Zusammen mit Monica Juneja Leitung der Projektgruppe D 17 „Images of Disaster“ am Exzellenzcluster 'Asia & Europe' der Universität Heidelberg, 2010-2014.

Im Zug der wissenschaftlichen Vorbereitung einer 2013 geplanten Ausstellung am Reiss-Engelhorn-Museum Mannheim: International Conference 'Images of Disaster', 1.-3. März 2012. Im Team: Noura Dirani, Jacob Birken.

Leitung der Nachwuchsforschergruppe A6 „Cultures of Disaster“ am Exzellenzcluster 'Asia & Europe' der Universität Heidelberg, 2008-2012. Im Team: Kristine Chalyan-Daffner, Eleonor Marcussen.

Gründung und Koordination des DFG-Nachwuchs-Netzwerks zur „Historischen Erforschung von Katastrophen in der kulturvergleichender Perspektive“, gemeinsam mit Franz Mauelshagen, 2005-2012.

Wissenschaftliche Beratung des Teilprojektes B4 „Herrschertreffen“ des SFB 619 (Universität Heidelberg; Prof. Jürgen Miethke, Prof. Stefan Weinfurter), 2002-2005.

Entwicklung des Forschungsprojekts „Herrschertreffen. Ritual, Zeremoniell und Politik bei spätmittelalterlichen repräsentativen Akten“ (Universität Heidelberg: Prof. Jürgen Miethke) im Rahmen des Projekts „Ritualdynamik in traditionellen und modernen Gesellschaften“ im Forschungsschwerpunktprogramm Baden-Württemberg (1999-2001) gemeinsam mit Jan Assmann, Angelos Chaniotis, Dietrich Harth, Klaus-Peter Köpping und Axel Michaels.

Funktionen

  • Lehramtsdekan des Fachbereichs 2 seit dem SoSe 2019
  • Lehramtsdekan des Fachbereichs 2 (2015-2017)
  • Geschäftsführender Direktor des Instituts für Theologie und Sozialethik (2013-2015)
  • Geschäftsführender Direktor des Instituts für Geschichte (2011-2013)
  • Senatsbeauftragter für Berufungskommissionen der TU Darmstadt (2011-2013)
  • Projektleiter des Teilprojekts D 17 „Images of Disaster“ am im Cluster „Asia and Europe“ des „Karl Jaspers Centers for Advanced Transcultural Studies“ (KJC) (2010-2014)
  • Beteiligung an der Forschungsinitiative „Infrastrukturen der Macht – Macht der Infrastrukturen“ (seit 2009)
  • 2008-2012: Leiter der Nachwuchsforschungsgruppe A6 „Cultures of Disaster. Shifting Asymmetries between Societies, Cultures, and Nature from a Comparative Historical and Transcultural Perspective“ des KJC.
  • 2008-2010: Stellvertretender Sprecher des Forschungsbereichs „Governance and Administration“ im Cluster „Asia and Europe“ des „Karl Jaspers Centers for Advanced Transcultural Studies“ (KJC).
  • 2005-2009: Gründer und Koordinator des DFG-Netzwerkes „Historische Erforschung von Katastrophen in kulturvergleichender Perspektive“, (zur Homepage)

Reihenherausgeberschaft

Mitgliedschaften

Habilitation:

Bauch, Martin: Vulkaneruptionen und transkontinentale Klimaanomalien in global-lokaler Doppelperspektive: Ansätze einer telekonnektiven Umweltgeschichte des Mittelalters an italienischen, mitteleuropäischen und globalen Fallstudien zum 13.-15. Jahrhundert (GWZO Leipzig und Universität Darmstadt/ Mittelalterliche Geschichte – in Arbeit).

Dissertationen:

Erstbetreuung/ Erstgutachten

Im Rahmen der Nachwuchsforschergruppe A6 „Cultures of Disaster“ (Universität Heidelberg) als Erstbetreuer und Zweitgutachter

  • Chalyan-Daffner, Kristine: ‚Natural Disasters‘ in Mamluk Egypt (1250-1517): Perceptions, Interpretations and Human Responses (Universität Heidelberg, Islamwissenschaften, 2013 abgeschlossen). Erschienen 2013: http://www.ub.uni-heidelberg.de/archiv/17711.
  • Marcussen, Eleonor: Acts of Aid. The Politics of Relief and Reconstruction After the 1934 Bihar-Nepal Earthquake (Universität Heidelberg, Geschichte Südasiens, 2017 abgeschlossen). Erscheint voraussichtlich 2021 bei CUP.

Zweitbetreuung/ Zweitgutachten

  • Bauch, Martin: Divina favente clemencia. Auserwählung, Frömmigkeit und Heilsvermittlung in der Herrschaftspraxis Kaiser Karls IV. (Universität Darmstadt, Geschichte des Mittelalters, 2012 abgeschlossen). Erschienen 2015 unter gleichnamigen Titel als Beiheft 36 zu J.F. Böhmer, Regesta Imperii.
  • Xu, Chun: Reaping the Benefits of Water: A History of Water(s) in Ming Yunnan (Universität Heidelberg, Sinologie, Graduiertenkolleg des Clusters of Excellence „Asia and Europe in a Global Context“, 2018 abgeschlossen). Erscheint vorauss. 2021.
  • Marathe, Manas: Reimagining Water Infrastructure in its Cultural Specificity. Case of Pune, India (Universität Darmstadt, Stadtplanung, Graduiertenkolleg KRITIS, 2020 abgeschlossen). Erschienen 2020 bei TUPrints: urn:nbn:de:tuda-tuprints-92810.
  • Vianden, Benedikt: Ebnet in der Steppe eine Straße für unseren Gott! Das Infrastrukturnetz der Tempelkolonien im Osmanischen Palästina (Universität Darmstadt, Neuzeitliche Geschichte, Graduiertenkolleg KRITIS, 2020 abgeschlossen). Erscheint vorauss. 2021.

Externer Gutachter/ external examiner/ external reader

  • Rowlatt, Linnéa: A Godly Environment. Religious Views of Nature in Early Sixteenth Century Strasbourg (University of Kent & Freie Universität Berlin, Geschichte der Frühen Neuzeit, Joint Doctorate 2015 abgeschlossen. Gutachter und external examiner). Erschienen: https://kar.kent.ac.uk/55002/.
  • Grimmig, Wiebke: Die Kunst zu leben – Katastrophenerfahrung und Emotionen im Spiegel von Künstlerbiographien im gegenwärtigen Japan (Universität Göttingen Ethnologie, abgeschlossen 2020. Externer Gutachter im thesis committee). Erscheint vorauss. 2021.
  • Vadas, Andras: Who Stole the Water? The Control and Appropriation of Water Resources in Medieval Hungary (Medieval Studies, Central European University, Budapest, 2020 abgeschlossen. External reader). Erscheint vorauss. 2021.
  • Schäfer, Hanna: Zwischen persönlicher Erinnerung und Stadtgeschichte. Lebensweg, Werk und Rezeption des Metzer Bürgers Jean Aubrion (Universität Trier, Mittelalterliche Geschichte, externes Gutachten 2020).