Forschungsschwerpunkte

Derzeit stellt der Wandel der Arbeit im Kontext der Digitalisierung einen Forschungsschwerpunkt der Professur dar. Die Projekte legen dabei unterschiedliche Akzente. Ingenieurswissenschaftliche Konzepte der Fabrik analysiert Nora Thorade im Kontext der Informatisierung und Digitalisierung (CIM-Industrie 4.0) (DFG-Projekt). Martina Heßler ist Mitglied des Programmausschusses im DFG-Schwerpunktprogramm „Digitalisierung der Arbeitswelten“. Sie beschäftigt sich mit Mensch-Maschinen-Verhältnissen in der Arbeitswelt. Martin Schmitt untersuchte den Wandel von Arbeitsprozessen und Unternehmensstrukturen seit der Einführung von Computern und Software in der Kreditwirtschaft. Karsten Uhl beschäftigte sich mit der Haltung der Gewerkschaften zur Computerisierung der Druckindustrie.

Einen zweiten, mit den Forschungen zur Digitalisierung eng verknüpften Schwerpunkt stellen Forschungen im Bereich der Historischen Technikanthropologie dar. Hier steht die Geschichte der MenschMaschinen-Verhältnisse in Zeiten der Digitalisierung im Zentrum, aber bewusst auch MenschMaschinen-Verhältnisse über längere Zeiträume (Martina Heßler) sowie philosophisch-historische Zugänge zum Faktor Mensch in der digitalisierten Arbeitswelt. (Kevin Liggieri)